15 Kilometer Stau

Wildtiere sorgen für Sperrung der A1

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Eine Wildschweinrotte, Rehe und Füchse haben für eine Vollsperrung der A 1 gesorgt.

WERMELSKIRCHEN Eine Wildschweinrotte, Rehe und Füchse haben für eine Vollsperrung der A 1 gesorgt.

Die Polizei hatte die A 1 in Höhe der Anschlussstelle Wermelskirchen am Donnerstagnachmittag in beide Richtungen voll gesperrt. Es gab bis zu 15 Kilometer Stau. Zuvor waren gegen 17 Uhr beide Fahrbahnen schon auf eine Spur reduziert und die Geschwindigkeit auf Tempo 60 begrenzt worden. Nach Angaben der Polizei haben es die Tiere durch einen defekten Wildschutzzaun in die Nähe der Autobahn geschafft. Die Tiere waren dann in unmittelbarer Nähe der Fahrspuren, wie ein Sprecher sagte. 

Jagdaufseher hätten den Autobahnpolizisten erklärt, dass ein Vertreiben der etwa 30 Tiere aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich sei. Die Jagdaufseher hielten es demnach zunächst für unvermeidbar, die Tiere erschießen zu müssen. Letztlich gelang es den Jägern aber, die meisten von der Autobahn zu vertreiben, sie erlegten nach Angaben der Polizei aber vier Rehe. Die Sperrung endete gegen 18.30 Uhr. red

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