Weihnachtliches Wahrzeichen

Lichtinstallation am Wasserturm sorgt für Stimmung

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Der Wasserturm in Lichtscheid verbreitet weihnachtliches Flair. 

WUPPERTAL AWG und WSW sorgen für Stimmung mit Lichtinstallation am Wasserturm in Wuppertal-Lichtscheid.

Von Andreas Eichhorn

Dort, wo Wuppertal dem Himmel am nächsten ist, erstrahlt derzeit in den dunklen Stunden von Abend und Morgen eine Weihnachtsbotschaft: Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) den Bürgern in Form einer eindrucksvollen Lichtinstallation am Wasserturm in Lichtscheid.

Dazu tanzen Schneeflocken über die Unterseite der Betonfassade. „Wir wollen mit einer netten Gemeinschaftsprojektion zeigen, dass wir vor Ort aktiv sind“, erklärt Nadine Scheidt vom Marketing der WSW die Aktion.

Der Wasserturm wird seit März angeleuchtet

Bereits seit März dieses Jahres wird dieser Wasserturm täglich in einigen dunklen Stunden beleuchtet. Die Initiative dazu kam vom Barmer Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke und Thomas Helbig, dem Geschäftsführer der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen.

WÜNSCHE

HINTERGRUND Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) bekommen laut Nadine Scheidt auch immer wieder Wünsche von Bürgern, wie denn der Wasserturm in Lichtscheid beleuchtet werden soll. Ein Kind habe sich zum Beispiel gewünscht, einen Mond auf den Turm zu projizieren. „Das können wir vielleicht mal im Sommer umsetzen“, sagt Scheidt. Weitere Vorschläge nehmen die WSW gerne entgegen.

www.wsw-online.de

Unterstützung für diesen Vorschlag gab es auch vom Ronsdorfer Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes. Lücke freut sich, dass sie damals mit ihrem Vorschlag bei WSW- und AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach auf offene Ohren stießen. Und der Zeitraum, als der Wasserturm neu gestrichen wurde, sei eben auch ein guter für den Start eines solchen Projekts gewesen. Und dass nun eine weihnachtliche Beleuchtung am Wasserturm zu sehen ist, gefällt Lücke sehr. „Es war ja auch angedacht, den Turm dynamisch zu beleuchten – und die Weihnachtsbeleuchtung passt gut in die Zeit“, sagt er.

Bei den Bürgern scheint die Beleuchtung des Wasserturms generell gut anzukommen. Eine Anwohnerin am Eckbusch auf der gegenüberliegenden Talseite melde sich regelmäßig bei ihr, erzählt Nadine Scheidt. „Sie freut sich immer, wenn etwas Neues zu sehen ist“, sagt Scheidt. Außerdem habe sie auch ein Auge darauf, ob auch alles funktioniert.

Auch Hans-Hermann Lücke hat bisher „nur Positives“ über die Beleuchtung des Wasserturms gehört, die ein „echter Hingucker“ sei.

Zudem stehe der Turm ja auch an einer markanten Stelle Wuppertals: dem mit 365 Metern höchsten Punkt der Stadt. Damit stelle der Wasserturm durchaus ein Wahrzeichen Wuppertals dar.

Und durch die wechselnde Beleuchtung habe der Turm eine ganz andere Anziehungskraft als andere Beleuchtungsprojekte in der Stadt.

Technisch läuft die Beleuchtung bisher ohne größere Probleme, berichtet Nadine Scheidt auf Nachfrage. Allerdings: Durch ein Problem mit der Datenleitung erscheine die Lichtinstallation manchmal auf dem Kopf. „Wir sind aber schon dran, das zu beheben“, sagt sie.

Der Stromverbrauch sei tatsächlich so gering wie geplant, habe sie gerade erst beim Ablesen des Stromzählers gesehen. Weniger als einen Euro kostet das Betreiben der 600 LED-Leuchten mit einer Leistung von 50 000 Lumen damit täglich. „Das ist durch die sparsame LED-Technik möglich“, erklärt Scheidt. Außerdem werde der Wasserturm ja nur stundenweise angestrahlt, zur Sommerzeit sogar nur in den Abendstunden.

Der weihnachtliche Gruß ist noch bis zum 6. Januar zu sehen

Auch mit Insekten gebe es bisher keine sichtbaren Probleme. Vor der Installation habe man auch den Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund) die möglichen Auswirkungen auf Insekten prüfen lassen, so Scheidt. Und bei den regelmäßigen Reinigungen seien bisher tatsächlich keine Rückstände der Tiere erkennbar gewesen. Wer die weihnachtliche Lichtinstallation am Wasserturm Lichtscheid selbst sehen möchte, hat dazu bis Sonntag, 6. Januar, noch täglich von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis 23 Uhr und morgens von 5 bis 8 Uhr die Gelegenheit dazu.

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