Förderung

Von-der-Heydt-Platz: Umbau beginnt

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Derzeit arbeiten die Wuppertaler Stadtwerke am Von-der-Heydt-Platz an Kanal- und Versorgungsleitungen.

WUPPERTAL Der Förderbescheid aus Düsseldorf ist da. Die Kosten liegen bei 2,14 Millionen Euro.

Seit gut einer Woche laufen die Arbeiten der Wuppertaler Stadtwerke an Ver- und Entsorgungsleitungen am Von-der-Heydt-Platz. Diese sind im Vorfeld der Umgestaltung des Platzes und seiner Umgebung notwendig, damit später das neu verlegte Pflaster nicht wieder aufgegraben werden muss. Das teilte die Stadt Wuppertal mit.

Nach der Beschlussfassung des Stadtrates Mitte Dezember ist nun auch die nötige Fördermittelzusage aus Düsseldorf eingegangen, um die städtischen Arbeiten im Rahmen der Qualitätsoffensive Elberfeld zu beginnen und das Wettbewerbsergebnis umzusetzen. „Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch finanziell ,grünes Licht’ haben und unser Vorhaben umsetzen können. Die Neugestaltung des Von-der-Heydt-Platzes wird ein Gewinn für die Elberfelder Innenstadt und ist ein gutes Signal für die Qualitätsoffensive Innenstädte“, sagt Wuppertals Baudezernent Frank Meyer.

Bis Ende 2020 sollen durch die Tief- und Straßenbauarbeiten rund 4000 Quadratmeter neuer Pflasterfläche in der Fußgängerzone von Elberfeld fertiggestellt sein. Die Umgestaltung des Von-der-Heydt-Platzes wird zu 80 Prozent durch Städtebaufördermittel gefördert und kostet rund 2,14 Millionen Euro. Für die Neugestaltung der Straßen Herzogstraße, Bankstraße und Fouriersgasse nimmt die Stadt 400 000 Euro in die Hand, sie bekommt dazu einen 90-prozentigen Zuschuss durch Bundesmittel aus dem Kommunal-investitionsförderungsgesetz.

Derzeit stehen in Kürze auf dem Platz Baumfällungen an. Die Fällung der Bäume muss zwangsläufig vor Beginn der Sperrfrist nach dem Bundesnaturschutzgesetz bis Ende Februar erfolgen. Wenn der Platz mit neuem Pflaster, Wasser-Spielplatz und Sitzgelegenheiten fertiggestellt ist, werden neue Bäume gepflanzt. Wegen der Baumfällungen hatte es in der Bezirksvertretung Elberfeld massive Kritik gegeben, weil nach der ursprünglichen Planung alle Bäume hätten stehen bleiben dürfen. In der Folge forderten die Grünen ein Konzept zum Schutz der Bäume bei weitreichenden Umgestaltungen von öffentlichen Plätzen.

Einschränkungen für Einzelhändler lassen sich nicht vermeiden

Die Arbeiten der Wuppertaler Stadtwerke im Bereich der Herzogsstraße laufen indes noch bis zum Sommer, ehe im Anschluss die städtischen Pflasterarbeiten beginnen können. Aktuell befindet sich das Projekt in den Endabstimmungen der Ausschreibung und kurz vor der Veröffentlichung dieser Unterlagen.

Die Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge und die Anlieferung des Einzelhandels sind während der Arbeiten gewährleistet. Arbeiten mit besonderer Beeinträchtigung sollen vor Ladenöffnungszeiten erledigt werden. Trotz größter Planungs- und Organisationssorgfalt werden sich Einschränkungen für die Einzelhändler und Passanten nicht vermeiden lassen, die Stadt bittet um Verständnis. red

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