Virus: Mehr Patienten, aber genug Betten

Wuppertal -ecr- Die Wuppertaler Krankenhäuser stellen sich auf eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung ein. Am Dienstag waren es laut Stadt 43, am Freitagmorgen 83. Stand Sonntag gab es 114. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mahnt den Notfallmodus für Kliniken in Ballungsgebieten an. Aufgrund steigender Infektionszahlen ist mit einem weiteren Anstieg der Intensiv-Patienten zu rechnen – mit Verzögerung. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) dauert es von Symptombeginn bis zur Einlieferung in eine Klinik etwa vier bis fünf Tage, von Symptombeginn bis zur Verlegung auf eine Intensivstation etwa zehn Tage.

Johannes Slawig, Leiter des Wuppertaler Krisenstabs, steht im ständigen Austausch mit den Wuppertaler Krankenhäusern. Er unterstützt die Forderungen im Prinzip. „Es wird Engpässe beim Personal geben, wenn planbare Behandlungen nicht verschoben werden können, damit dadurch Personal frei wird.“ Der Bund müsse dies anweisen und die Kosten für frei bleibende Betten tragen – wie im Frühjahr.

Slawig sagt aber, dass er keinen Mangel an Betten und Beatmungsgeräten auf die Krankenhäuser zukommen sieht. Für die absehbar steigenden Zahlen seien die Krankenhäuser im Prinzip gut vorbereitet, könnten auf Reserven zurückgreifen. Kliniksprecher versichern, dass aktuell auch ausreichend Fachpersonal zur Verfügung steht. Die Zahl der Betten könne weiter aufgestockt werden.

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