Mit Virtual Reality durch die Geschichte

Wuppertaler Archiv macht mit bei Projekt zum virtuellen Lernen.

Wuppertal. Zum dritten Mal haben sich die Beteiligten des EU-Projekts „Viral“ (Virtual Reality Archive Learning) getroffen. Erstmals fand der Termin in Wuppertal statt, ist die Stadt doch einer von sieben Partnern des bis 2021 laufenden Projekts. Sie alle wollen lokale Industriegeschichte modern präsentieren – mit Virtueller Realität (VR), Augmented Reality (AR) oder 360-Grad-Videos. Erfahrung und Wissen soll dann auch anderen lokalen Bildungs- und Kultureinrichtungen zugutekommen. Ziel ist es, historische Bildung möglichst „up to date“ zu vermitteln – bei möglichst geringen Kosten.

Ein Beispiel: Die kroatischen Vertreter führten in Wuppertal eine App vor, mit der historische Persönlichkeiten der kroatischen Geschichte von Geldscheinen abgelesen werden können. Die App erkennt sie – und blendet entsprechende Video- und Audiosequenzen zu den jeweiligen Personen ein. Wuppertal will unter anderem über die Relikte der Industriegeschichte vor Ort aufklären.

Das Thema Industriegeschichte und der damit zusammenhängende wirtschaftliche Niedergang inklusive Betriebsstilllegungen und Abbau von Arbeitsplätzen verbindet alle Projektpartner von „Viral“. Insofern können viele Ideen gegenseitig übernommen werden.

Projektpartner sind neben dem Stadtarchiv Wuppertal die University of Coventry in Großbritannien, das Museum von Slawonien in Kroatien, das Museum Fábrica Grande in Portugal, die ebenfalls aus Großbritannien stammenden E-Learning Studios und der schwedische Bildungsdienstleister Elderberry AB. mb/red

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