Stadt bewirbt sich

Velbert wäre gerne Gastgeber bei der Fußball-Europameisterschaft

Das neue Stadion im Oberliga-Standort Velbert fasst 3000 Zuschauer. Es wurde im August 2020 eröffnet. Foto: Ulrich Bangert
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Das neue Stadion im Oberliga-Standort Velbert fasst 3000 Zuschauer. Es wurde im August 2020 eröffnet.

Velbert. Stadt bewirbt sich als Trainingsstätte einer Nationalmannschaft im Jahr 2024.

Von Ulrich Bangert

In Velbert ist man heiß auf die Fußball-Europameisterschaft. Nicht die jetzt nachgeholte aus dem Vorjahr, sondern die EURO 2024, wenn Deutschland Gastgeber sein wird. „Wir stehen im regen Austausch mit dem Deutschen Fußballbund (DFB)“, vermeldete Linda Brücher, Betriebsleiterin der Kultur- und Veranstaltungsbetriebe.

Sie verwies auf das bereits bestehende Interesse des DFB an dem neuen Velberter Sportstadion, was sich im Aufenthalt der U19-Nationalmannschaft im Herbst 2020 zeigte. Jetzt kam die Anfrage des DFB, ob Velbert sich für ein Trainingslager der EURO 2024 bewerben möchte. Brücher: „Das Stadion ist auf dem neuesten Stand, der Rasen sowie die Infrastruktur des Stadions auf höchstem Niveau und die Lage zu den Spielstätten Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, und Köln ist optimal. Zudem ist die Anordnung des Stadions bestens geeignet, die Spieler ohne großen Aufwand vor unerwünschten Blicken zu schützen.

Die Festlegung, welche Standorte in den internationalen Katalog kommen, erfolgt nach der diesjährigen Euro, wir haben unsere Bewerbung eingereicht. Die SSVg ist mit einbezogen, der Verein unterstützt die Einrichtung des Camps vollumfänglich. Wir hoffen auf eine spannende Mannschaft, die auch Fans nach Velbert lockt. Der Vertrag ist mit zusätzlichen Leistungen verbunden, zum Beispiel einer erhöhten Rasenpflege.“

Politik steht geschlossen hinter der Idee

„Wir wissen nicht, wer kommt, es gibt sehr kurzfristige Kündigungsfristen“, sagt Bürgermeister Dirk Lukrafka (CDU). „Wichtig ist, dass wir nicht nur das Stadion haben, sondern auch das Stadtgebiet bewerben. Fußball wird einen ganz anderen Stellenwert haben, dazu gehört ein Rahmenprogramm, das wir als Rat im Blick haben müssen.“

In der Hand habe man noch nichts. „Wenn wir wissen, dass wir eine Chance haben, müssen wir sehen, dass wir sportliche Aktivitäten in der Stadt bekommen.“ Es gibt eine Vergütung durch den Fußball-Bund, der die Kosten durch den Mehraufwand ausgleicht. „Wir werden damit kein Geld verdienen“, so der Bürgermeister. Bei den Ausschussmitgliedern ist durch alle Parteien eine regelrechte Begeisterung ausgebrochen: „Wir begrüßen die Bewerbung als Trainingslager. Eine tolle Chance für unsere Stadt und unser Stadion, wir drücken fest die Daumen“, fieberte Nico Schmidt (CDU) der Europameisterschaft 2024 entgegen.

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