Zukunftsprojekt

Wuppertaler Utopiastadt in den Tagesthemen

David Becher und Christian Hampe von der Utopiastadt mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (rechts). Screenshot: ARD
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David Becher und Christian Hampe von der Utopiastadt mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (rechts).

Wer am Mittwochabend die Tagesthemen eingeschaltet hat, durfte sich als Bergischer über ein Stück Heimat freuen.

Wuppertal. Die Utopiastadt im „San Francisco des Bergischen Landes“, wie Wuppertal angekündigt wurde, war Thema eines gut vierminütigen Beitrages. Primär ging es um die Verödung der Innenstädte - und was dagegen getan werden kann am Beispiel der Utopisten um David J. Becher. Die bauen bekanntlich seit Jahren den Bahnhof Mirke direkt an der Nordbahntrasse um und nutzen ihn gleichzeitig als „Labor, um alles auszuprobieren, was an Stadtentwicklung möglich ist“, wie Becher in dem Beitrag erzählt. Die Farmbox etwa wird gezeigt, in der geprobt wird, wie das ganze Jahr über Gemüse angebaut werden kann.

Auch Wuppertals neuer Oberbürgermeister Uwe Schneidewind kam zu Wort; er räumte ein, dass sich die Verwaltung bislang etwas schwer getan habe mit den etwas chaotischen Stadtplanern aus der Mirke. Da müsse er noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Auch die Nordbahntrasse wurde positiv erwähnt.

Michael Buchholz, Sprecher der ehemaligen Bahntochter Aurelis, die das Areal in der Mirke an Becher & Co. verkauft hatte, lobte die Utopiastadt, die „Stadtentwicklung fördert“. Ebenso endet der Tagesthemen-Beitrag mit einem positiven Fazit: Delegationen aus aller Welt kämen an den Bahnhof, „weil sie von den Wuppertaler Vordenkern lernen wollen“. -est-

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