Für fünf Monate

Durchfahrt Unterburg ist ab Montag gesperrt

UNTERBURG Der Solinger Stadtteil bleibt aber von Solinger Seite aus gut erreichbar. Die Arbeiten sollen fünf Monate dauern.

Von Philipp Müller

Am Montag, 23. September, wird die Eschbachstraße in Unterburg voll gesperrt. Wie die Stadt Solingen mitteilt, soll die Durchführung der unter Bürgerbeteiligung geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt rund fünf Monate dauern. Die Umgestaltung des Stadtteils, die auch eine Verbesserung des Hochwasserschutzes beinhaltet, wird am Ende knapp 15 Millionen Euro gekostet haben. Stadt und Wupperverband als Bauträger erhalten dabei bis zu 80 Prozent der Mittel als Zuschuss vom Land.

Welche Baumaßnahme steht jetzt konkret in Unterburg an?

Die Fahrbahn und zum Teil auch der Unterbau der Eschbachstraße werden komplett erneuert. Ein Ziel sei es auch, dass Fußgänger dort mehr Raum erhalten, wo es möglich ist, teilt die Stadt mit. Die Bushaltestellen „Solingen-Seilbahn“ werden barrierefrei umgebaut. Sie erhalten eine Mittelinsel als Querungshilfe.

Was wird gesperrt?

Die Eschbachstraße wird zwischen Wupperbrücke und Mühlendamm ab Montag, 23. September, für voraussichtlich fünf Monate komplett gesperrt werden – dies rund um die Uhr.

Gibt es Zeiten, in denen die Sperrung aufgehoben wird?

Dazu erklärt Stadtsprecherin Birgit Wenning: „Zwischen Weihnachten und Neujahr wird an der Baustelle nicht gearbeitet. Dann soll auch die Sperrung kurzfristig aufgehoben werden.“

Wie werden die direkten Anlieger jetzt informiert?

Die Verwaltung kündigt an, kurzfristig Wurfzettel zu verteilen. Es sei aber auch sichergestellt, „dass diejenigen, die im direkten Baustellenbereich wohnen, ihre Häuser während der Bauphase fußläufig erreichen können“. Aber es gelte auch: Der Anlieger- und Anlieferverkehr ist bis zu den Absperrungen, die sich im Laufe des Baufortschritts verschieben können, möglich. Eine Durchfahrt aber ebenfalls nicht.

Wie werden die Mülltonnen geleert?

Da hat die Stadt eine Bitte: Anwohnende im gesperrten Straßenabschnitt sollen ihre Mülltonnen am Leerungstag einfach vor das Haus stellen. „Von dort werden sie von Mitarbeitenden der Technischen Betriebe oder der Baufirma zum Abholort und zurücktransportiert“, erläutert Wenning.

Was passiert, wenn es brennt, jemand Hilfe benötigt?

Während der Sperrzeit sei die Sicherheit immer gewährleistet. Feuerwehr und Rettungsdienste könnten Unterburg erreichen. Bei Bedarf werde die Feuerwache Oberburg besetzt.

Was bleibt in Unterburg erreichbar?

Die Stadt verspricht: „Trotz Baustelle ist Unterburg mit allen Restaurants, Geschäften und der Seilbahn von Solingen aus für Anwohnende und Gäste erreichbar. Die Parkplätze können genutzt werden. Auch die Zufahrt zur Wupperinsel bleibt frei. Sie wird nur für wenige Tage gesperrt, wenn die Zufahrt gepflastert wird.“ Der Termin dafür werde rechtzeitig bekanntgegeben.

Wie läuft der Busverkehr?

Ab Montag wende der Bus, Linie 683, aus Solingen kommend an der alten Drehscheibe, teilt die Stadt mit. Von Oberburg aus fahre außerdem ein Kleinbus im Stundentakt bis Mühlendamm und über die Behelfsbrücke am Ortsausgang zurück. Dazwischen müssen Busgäste zu Fuß pendeln.

Wie erreicht man Oberburg?

Für den Durchgangsverkehr in Richtung Oberburg und Autobahn hat die Stadt für die Dauer der Vollsperrung wieder die Umleitung von Krahenhöhe aus über Müngsten und Remscheid-Vieringhausen in beiden Richtungen ausgeschildert. Über diese Strecke sind Oberburg, Autobahn und Unterburg von der Wermelskirchener Seite aus erreichbar.

Was wird in Burg noch gebaut?

Aus der Turnhalle soll für 1,3 Millionen Euro ein Stadtteilzentrum entstehen. Für 32 Millionen Euro wird das Schloss saniert. Im kommenden Jahr wird die Burger Landstraße saniert. Der Straßenteil zwischen Hasencleverstraße und Eschbachstraße ebenfalls.

BAUSTELLEN-INFOS

BÜRO Für interessierte Bürger und Anlieger gibt es regelmäßig Informationen, wie die Stadt mitteilt: „Während der Vollsperrung findet einmal wöchentlich dienstags von 11 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro an der Eschbachstraße 17 eine Sprechstunde mit Vertretern des Straßenbauunternehmens und der Technischen Betriebe Solingens statt. Aktuelle Informationen werden im Stadtteilbüro ausgehängt und ausgelegt. Die Stadtteilmanagerinnen sind zudem Ansprechpartnerinnen für Akteure und Anwohnende vor Ort.“

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