Umweltstation hofft auf 2,25 Millionen Euro

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Mit den avisierten 2,25 Millionen Euro könnte das Gelände barrierefrei gestaltet werden. Foto: Stefan Fries

Der Regionalrat entscheidet, ob die Wuppertaler Einrichtung gefördert wird.

Wuppertal. Die Station Natur und Umwelt darf auf eine Förderung in Höhe von 2,25 Millionen Euro hoffen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Bauministerium jedenfalls einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, wonach mit dem Geld die Neugestaltung des Außengeländes gefördert werden soll.

Der Regionalrat wird am 27. Juni über die Vorlage entscheiden. Oberbürgermeister Andreas Mucke und Stadtdirektor Johannes Slawig zeigen sich aber schon jetzt sehr erfreut über diese Mitteilung und werten sie als einen großen Erfolg. Einen entsprechenden Antrag hatte die Stadt im Februar dieses Jahres gestellt. Nun sieht die Stadt mit Spannung der Bekanntmachung der zu fördernden Projekte im „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2019“ durch Ministerin Ina Scharrenbach entgegen.

Förderzusage bestätigte die Arbeit der Station Natur und Umwelt

„Die Station Natur und Umwelt ist die zentrale Wuppertaler Einrichtung für die praktische Umweltbildung und Umwelterziehung. Sie vermittelt mit über hundert festen Veranstaltungen im Jahr Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten und für die Bedeutung der Natur- und Artenvielfalt. Sie bietet außerdem allen Schulformen kostenfreie Unterrichtsmöglichkeiten. Ihr Außengelände ist in die Jahre gekommen und außerdem nicht barrierefrei. Daher wäre eine Förderzusage durch Ministerin Scharrenbach für unsere Stadt eine große Freude, aber auch eine wunderbare Bestätigung für die wertvolle Arbeit der Station und ihres Fördervereins“, sagten Mucke und Slawig zu der Förderempfehlung der Bezirksregierung.

Ein wesentlicher Teil der Umgestaltung wäre der Bau eines barrierefreien Rundwegs. Außerdem sollen Teilbereiche thematisch neu gestaltet werden. Auch aktuelle Themen wie Urban Gardening (Gärtnern in der Stadt) und Projekte mit Migranten und Flüchtlingen sollen im neugestalteten Außengelände besser umgesetzt werden können.

Das Gelände der Station soll barrierefrei gestaltet werden

„Es wäre ein großer Zugewinn, wenn wir das Gelände barrierefrei gestalten und somit für noch mehr Leute zugänglich machen könnten“, sagt Kornelia Heger-Wegmann aus dem Team der Station Natur und Umwelt. Schon jetzt habe die Einrichtung eine große Bedeutung für die Stadt. Mit dem Umbau könne das noch verstärkt werden.

Die Station Natur und Umwelt ist bereits sehr gut sozial vernetzt. Dies zeigen Kooperationen mit zahlreichen Vereinen wie zum Beispiel „Behindert – na und?“, „Mit-Menschen Wuppertal“, „Lebenshilfe Wuppertal“, „Frauenberatung + Selbsthilfe“ oder mit der Kinderhospiz-Stiftung. Die Vernetzung wird aber auch an den eigenen Angeboten wie den Waldspielgruppen für Flüchtlingsfamilien deutlich. Die Station ist über Projekte wie Urban Gardening und MÜLLennium in vielen Stadtquartieren präsent.

Alle politischen Gremien bis hin zum Stadtrat haben das Vorhaben in ihren Beratungen positiv bewertet und einstimmige Beschlüsse gefasst. red/gasch

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