3,5 Tonnen schwer

Störstein Tuffi wird begutachtet

Der Störstein in Form von „Tuffi“ ist verschwunden. 
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Der Störstein in Form von „Tuffi“ ist verschwunden. 

Die Elefantenskulptur wurde beim Hochwasser am 14. Juli von ihrem ursprünglichen Platz geschwemmt und tauchte erst zwei/drei Meter weiter unten in der Wupper auf. Der Verein Neue Ufer will sich jetzt darum kümmern, dass Tuffi wieder auftaucht.

Update 4. August, 18 Uhr

Wuppertal. Seit September 2020 erinnerte die Tierfigur in der Wupper zwischen Adlerbrücke und Alter Markt an den legendären Sprung der jungen Elefantendame aus der Schwebebahn. Gestaltet wurde sie von Bildhauer Bilderhauser Bernd Bergkämper.

Tuffi wurde beim Hochwasser Wasser buchstäblich vom Sockel gerissen. Mancher Wuppertaler glaubt seither manchmal, die Hinterseite des Steintieres aus dem Wasser ragen zu sehen.

Der Verein Neue Ufer, der die Aufstellung des Steins initiiert hatte, will Tuffi in zwei Wochen gemeinsam mit Bernd Bergkämper näher untersuchen. Nach Angaben der Vorsitzenden Dajana Meier ist der Bildhauer zuversichtlich, dass Tuffi den Sockelsturz gut überstanden hat.

Zu klären ist die Frage, ob die Zapfen, die die Tierfigur mit dem Sockel verbinden, Schaden genommen haben. Wenn nicht, könnte der Stein zügig wieder aufgerichtet werden. Es habe sich bereits eine Kranfirma gefunden die helfen will. kati

+++Update 18 Uhr+++ Elefantenskulptur Tuffi in der Wupper gesichtet

Seit Mittwoch vergangener Woche galt der dreieinhalb Tonnen schwere Störstein Tuffi als verschollen. Nun ist er in den Fluten der Wupper unweit seines Stammplatzes unterhalb der Schwebebahnstation Adlerbrücke gesichtet worden.

„Das Hochwasser hat Tuffi von seinem Sockel gerissen und zwei, drei Meter mitgerissen“, sagt Elmar Weber vom Verein Neue Ufer. Auf den ersten Blicke sehe es so aus, als sei das Wuppertal-Maskottchen in der starken Strömung in einem Stück geblieben. „Es ist historisch belegt, dass Elefanten, die in die Wupper fallen, keine großen Schäden davontragen“, sagt Elmar Weber schmunzelnd.Wuppertal. „Tuffi“ gesucht: Das Hochwasser in Wuppertal hat einen Störstein in Form eines sitzenden Elefanten mitten in der Wupper verschwinden lassen. ab

Unser Artikel vom 20. Juli, 7.35 Uhr: Wuppertal. „Tuffi“ gesucht: Das Hochwasser in Wuppertal hat einen Störstein in Form eines sitzenden Elefanten mitten in der Wupper verschwinden lassen.

„Erst mal ist das natürlich ein Riesenschreck“, berichtete Dajana Meier, Vorstandsvorsitzende des Vereins neue ufer wuppertal am Montag. Das 3,5 Tonnen schwere und mit Sockel etwa 1,80 Meter hohe Kunstwerk wurde von den Wassermassen am Mittwoch wohl weggespült und ist bislang noch verschwunden.

Mittlerweile habe sich die Wupper in Höhe der Skulptur nahe der Adlerbrücke von einem zeitweise knapp vier Meter hohen Pegelstand allmählich wieder in das Uferbett zurückgezogen. Viele Menschen hätten schon Ausschau nach Tuffi gehalten, allerdings stünde das Wasser noch immer hoch und sei sehr verschlammt. „Eine Stadt sucht einen Elefanten. Das ist total süß“, sagte Meier.

Die Skulptur aus Lavabasalt soll an die junge Elefantenkuh Tuffi erinnern, die bei einer Fahrt in der Wuppertaler Schwebebahn vor rund 71 Jahren plötzlich die Außenwand der Kabine durchbrach und in die Tiefe sprang. Sie landete unverletzt auf dem Hinterteil in einem Schlammloch der Wupper. Im September 2020 wurde die strömungsgünstig gestaltete Skulptur ungefähr an die Stelle, an der Tuffi nach dem Fall aus etwa zehn Metern Höhe landete, in die Wupper gesetzt.

Tuffi tauche schon wieder auf, sagte Dajana Meier am Montag zuversichtlich. Sollte der Stein nicht auseinandergebrochen und lediglich beschädigt sein, werde man es dabei belassen. „Das ist dann Teil seiner Geschichte.“ Zuvor hatten Medien berichtet. -dpa-

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