Tödlicher Schuss: Ermittlungen laufen

Der nächtliche Einsatzort in Wuppertal. Foto: Tim Oelbermann
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Der nächtliche Einsatzort in Wuppertal.

Wuppertal Zu den tödlichen Schüssen bei einem Polizeieinsatz an der Tannenbergstraße in Wuppertal in der Nacht auf Sonntag hat Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert weitere Details bekannt gegeben. Gegen einen 25-jährigen Polizisten wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. „Es könnte aber auch sein, dass es sich um eine Notwehrsituation gehandelt hat“, so Baumert.

Der Beamte habe eine Kamera am Körper getragen, die Situation sei aufgenommen worden. Die Ermittler hätten einen „recht plastischen Eindruck“ von der Situation. Das Ganze sei ein tragischer Vorfall, so Baumert. Es komme leider immer wieder vor, dass bei einem Polizeieinsatz Menschen getötet werden. „Ob das vermeidbar war, das sollen die Ermittlungen ergeben.“ In der Nacht war ein 35-Jähriger von der Polizei erschossen worden. Nach Angaben von Baumert hatten Nachbarn gegen 0.45 Uhr die Polizei alarmiert, weil der 35-Jährige an ihrer Tür geklingelt und sie beschuldigt hatte, seine Wohnung durchsucht zu haben. Als die Beamten eintrafen, hatte sich der Mann in seine Wohnung zurückgezogen. Die Polizei öffnete die Wohnungstür und betrat die Wohnung, in der sich zum einen Gerümpel, zum anderen zahlreiche Messer und Knüppel wie bereitgelegt befanden – der Bewohner warf im Verlauf ein Messer und ging später bewaffnet auf zwei Beamte zu. Ein SEK war bestellt, aber noch nicht eingetroffen, als gegen 2.20 Uhr drei Schüsse fielen.

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