Tests statt Tanz im Kitchen Klub

Corona-Schnelltests in Wuppertal

Wuppertal -ecr- Im Elberfelder Kitchen Klub an der Aue 10 gibt es ab Samstag das erste Corona-Schnelltest-Zentrum in Wuppertal. Der Wuppertaler Gastronom Paolo Frisella hat es mit Unterstützung der Medienagentur Inproma auf den Weg gebracht.

Frisella, dessen Club schon seit vergangenem März geschlossen ist, reagiert damit erneut auf die Krise - nachdem er bereits im Sommer den Kitchen Beach am Schauspielhaus aufgezogen hatte, um an der frischen Luft bewirten zu können. Er sagt, er kenne Leute aus der Medizinbranche und insofern sei das Schnelltestzentrum schnell aufzubauen gewesen. Der Klub sei gut gelegen - und als Gastronomie bleibe der ohnehin noch zu. Aber Tests anzubieten sei sein Beitrag, um wieder ins normale Leben zu starten.

Im Klub sind vier Teststationen aufgebaut. Über den Link www.schnelltest-wuppertal.de wählt man als Kunde einen Termin aus, die Registrierung erfolgt über eine App. Die Kundendaten sind laut Frisella schnell und sicher erfasst und würden 24 Stunden nach dem Besuch wieder gelöscht. „Im Schnellzentrum selbst garantiert dies eine schnelle Abwicklung und eine kurze Verweildauer“, erklärt Frisella, „alles wichtige Aspekte, damit der Besuch im Schnelltestzentrum kundenfreundlich und sicher ist.“

Bereits 15 Minuten nach dem Test soll das Resultat vorliegen und der Kunde per SMS oder E-Mail darüber informiert werden, dass das Ergebnis vorliegt. Der Kunde könne dann sein mit einem Passwort gesichertes Corona-Testergebnis selbst abrufen. Bei einem negativen Befund erhält der Kunde ein 24 Stunden gültiges Negativ-Zertifikat, das nach Ablauf automatisch gelöscht wird. „Dieses Zertifikat gilt dann als Nachweis für ein Negatives-Testergebnis und kann entsprechend verwendet werden. Sollte es ein positives Ergebnis geben, wird der Kunde aufgefordert, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Das Gesundheitsamt wird automatisch benachrichtigt“, versichert Frisella.

Wuppertals Krisenstabsleiter Johannes Slawig sieht den Vorstoß aus der Wirtschaft positiv. „Schnelltests sind ein ganz wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Virus und somit ein Weg aus der Pandemie.“ Er geht davon aus, dass man in Wuppertal 5000 bis 7000 Schnelltests am Tag benötigt. Private Anbieter seien daher sehr willkommen.

In Remscheid und Solingen gibt es bereits Schnelltest-Anbieter.

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