Testfahren mit bis zu 15 Bahnen

Ende der Reparaturen am Gerüst zeichnet sich in Wuppertal ab.

Wuppertal. In diesen Tagen sind in Wuppertal zahlreiche Testfahrer unterwegs. Mit bis zu 15 Schwebebahnen gleichzeitig auf der Strecke prüfen die Wuppertaler Stadtwerke das neue Betriebssystem der Schwebebahn auf Herz und Nieren. Getestet werden auch weitere aus Spanien angelieferte Bahnen der neuen Modellreihe.

Ein erwünschter Nebeneffekt: Seit dem Unfall am 18. November 2018 ruht der reguläre Fahrbetrieb, daher benötigen die Fahrer Fahrpraxis. „Wir fahren auch im Testbetrieb Tempo 40“, sagt Stadtwerkesprecher Holger Stephan. Bei dem Unfall hatte sich an der Station Zoo/Stadion eine Stromschiene auf einer Länge von mehreren hundert Metern vom Gerüst gelöst.

Zusätzliche Befestigungen der Schiene wurden inzwischen am Gerüst angebracht. In einem weiteren Schritt soll nun eine Absturzsicherung eingebaut werden. Die würde die tonnenschwere Stromschiene abfangen, sollten alle anderen Sicherungen versagen.

Nun wollen Stadt und WSW den nächsten Arbeitsschritt vorstellen. Das lässt darauf schließen, dass die Technische Überwachungsbehörde die dringend benötigte Genehmigung für diese von den WSW entworfene Spezialkonstruktion erteilt hat. Somit könnte der aktuellen Testphase mit zahlreichen Leerfahrten noch eine letzte Umbauphase folgen, bevor die Schwebebahn dann voraussichtlich am 1. August den regulären Fahrgastbetrieb wieder aufnehmen kann. ab

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