Bau

Stützmauer im Tal: Geduld der Autofahrer ist gefragt

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Bis Weihnachten will die Stadt die Baustelle an der Friedrich-Ebert-Straße aber deutlich verkleinern.

Von Manuel Praest

Autofahrer an der Friedrich-Ebert-Straße im Bereich Westende müssen sich noch etwas gedulden. Die Arbeiten an der Stützmauer am Wupperufer dauern an. „Wir hoffen, vor Weihnachten die Baustelle verkleinern zu können“, erklärt Projektleiterin Nicola Wessels. Will heißen: Die Fahrspuren werden wieder auf den Normalzustand zurückgesetzt, die derzeit wegfallenden Parkflächen wieder eingerichtet. Der Gehweg auf der Wupperseite bleibe dagegen noch gesperrt, erklärt Wessels. Anfang 2019 soll das Gesamtprojekt, in das die Stadt rund 700 000 Euro investiert, abgeschlossen werden.

Aktuell wird ein Teil der Mauer betoniert. „Eine Betonage steht dann noch aus“, so die Projektleiterin. Bis Jahresende soll das passiert sein, damit die Autofahrer wieder wie gewohnt die Straße nutzen können. Als letzter Schritt steht die Errichtung des neuen Geländers an, weshalb Fußgänger zunächst weiter über die gegenüberliegende Straßenseite geleitet werden.

Insgesamt geht es bei der Sanierung um einen etwa 160 Meter langen Bereich der Mauer, von knapp 50 Meter westlich bis etwa 100 Meter östlich der Schwebebahnhaltestelle Westende. „Vor allem wegen des stark korrodierten Geländers ist die Verkehrssicherheit hier deutlich gemindert und es besteht laut Prüfbericht vom 30.11.2011 inzwischen dringender Handlungsbedarf“, heißt es in der Vorlage, für die die politischen Gremien im Frühjahr 2018 grünes Licht gaben. Dort war auch vom zweiten Bauabschnitt die Rede – weil bereits im Jahr 2004 ein 180 Meter langer Abschnitt im Bereich der Schwebebahnhaltestelle Varresbeck saniert worden war. „Allerdings sind das komplett unterschiedliche Bereiche“, hatte Wessels damals gegenüber der WZ erläutert. Der Teil am Westende sei praktisch „ein eigenständiges Projekt.

Ursprünglich wollte man deutlich früher fertig sein. Doch wie so oft bei Sanierungen gab es unliebsame Überraschungen. Der Aushub gestaltete sich schwieriger, weil unter dem Asphalt solides Kopfsteinpflaster auftauchte. Dann kam das Unwetter Ende Mai dazu. Hauptgrund für die Verzögerung sei aber, so Wessels, der Fund einer geschätzt 100 Jahre alten Gasleitung gewesen. Es habe praktisch keine Unterlagen zu ihr gegeben. „Einfach liegenlassen konnten wir die Leitung nicht.“ Sie wurde verfüllt, was Zeit in Anspruch nahm. est

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