Strom: Uni erforscht Ausfälle

Förderung

Wuppertal Die Bergische Universität hat im Dezember 2021 mit dem SISKIN-Forschungsprojekt „Großflächiger Stromausfall – Möglichkeiten zur Teilversorgung von kritischen Infrastrukturen“ begonnen. Dabei werden Blackouts untersucht und neuartige Notfallkonzepte entwickelt, die auch auf andere Netze übertragbar sind. „Damit wären die Netzbetreiber in Zukunft in der Lage, drohende Blackouts besser zu beherrschen“, sagt Prof. Markus Zdrallek vom Wuppertaler Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik.

Das Land NRW fördert das Projekt mit knapp zwei Millionen Euro. „Unsere Gesellschaft ist mehr denn je von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig. Immer mehr Prozesse in der Wirtschaft, Verwaltung und im Privatleben benötigen eine verlässliche Stromversorgung“, erklärt der Projektleiter. Die Verfügbarkeit von elektrischer Energie werde dabei oft als selbstverständlich angenommen, da die Versorgungssicherheit in Europa sehr hoch sei und daher großflächige Stromausfälle hierzulande als unwahrscheinlich gelten. Zdrallek: „Falls es jedoch zu solch einem Blackout kommt, sind die Folgen verheerend: Bereits nach wenigen Tagen ist die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sichergestellt.“

Das Forschungsprojekt SISKIN analysiert bis 2025 die Handhabung solcher Blackouts in Deutschland und die Folgen für die kritische Infrastruktur, wie Krankenhäuser oder Wasserwerke. Projektpartner sind unter anderem die WSW, der Wupperverband und die AWG.

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