Mangel

Döppersberg: Abriss der drei Millionen Euro teuren Mauer nicht ausgeschlossen

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Die Mauer am Döppersberg muss gesichert werden.

Die Stadt Wuppertal hat ein 103-seitiges Gutachten zur Naturstein-Fassade am Döppersberg vorgelegt.

WUPPERTAL Die Gutachter kommen darin zu dem Schluss, dass der Stein falsch eingebaut wurde, die Mauer nicht frostsicher sei und Sicherungsmaßnahmen schnellstmöglich erforderlich sind. Rund drei Millionen Euro hatte die Mauer gekostet.

Der Gutachter spricht von einer Vorsichtsmaßnahme – das bedeute nicht, dass die Fassade zuletzt unsicher gewesen sei. Es bestehe aber die Gefahr, dass Mauerteile abplatzen und aus einer Höhe von sieben Metern auf Passanten fallen könnten. Der verwendete Stein passe nicht zu der Art des vorgenommenen Einbaus. Ein Experte hatte – als Passant – bemerkt, dass der Stein falsch gesägt worden sei. Er informierte damals die Stadt. Das Ergebnis des zweiten Gutachtens: „Langfristig gesehen wird diese Fassade immer schadensträchtig bleiben, sie bedarf einer ganz besonderen, permanenten Überwachung.“

Wie die Mauer nun gesichert wird, ist noch offen. Selbst eine komplette Demontage der Mauer konnte die Stadt nicht ausschließen. Die Baufirma soll nun Konzepte für die kurzfristige Sicherung und die Sanierung der Mauer vorlegen. -ab-

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