Start der neuen Fachhochschule am Ohligser Hauptbahnhof sicher

Freut sich auf den Start: Prof. Tanju Aygün. Foto: EUFH
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Freut sich auf den Start: Prof. Tanju Aygün. Foto: EUFH

Mindestzahl von Studenten für Wirtschaftsinformatik und -ingenieurwesen ist erreicht – Noch sind Plätze frei

Von Stefan M. Kob

Solingen Die Mindestzahl an Studierenden ist erreicht: Für den Standort Solingen der Europäischen Fachhochschule (EUFH) haben sich bereits über 20 Interessenten angemeldet. Prof. Dr. Tanju Aygün, der aufseiten der EUFH die Zusammenarbeit mit Stadt und Firmen koordiniert, ist zuversichtlich, dass man wie geplant im Oktober mit der Wunschzahl von 40 Studierenden in den beiden dualen Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik starten wird.

Dass die Bewerbersuche für den neuen Solinger Standort der staatlich anerkannten privaten Hochschule derzeit zäh verläuft, ist der Coronasituation geschuldet. Die Präsentation der interessanten Studiengänge in den Abschlussklassen ist dadurch erschwert – trotz der Offenheit der Schulen. Am Angebot attraktiver Praxisplätze in den Unternehmen kann es dagegen nicht liegen. Denn da hat sich in Solingen versammelt, was Rang und Namen hat, unter anderem BIA, Walbusch, Zwilling, Item, Codecentric, Uform oder das Systemhaus Erdmann. Auch das Medienhaus B. Boll gehört zu den Kooperationspartnern.

Geplant ist zudem, das Einzugsgebiet über Solingen hinaus ins Bergische Land zu erweitern. Damit das gelingt, ist der Standort von Bedeutung. Die Pläne sind nach wie vor konkret, die Hochschule auf der Brache an der Hochstraße Ecke Hansastraße anzusiedeln, auf der die Traditionsfirma Item ihren dritten Standort baut. Die unmittelbare Nähe zum Solinger Hauptbahnhof ist ideal. Allerdings könnte es für den geplanten Start im Herbst notwendig sein, übergangsweise an anderer Stelle unterzuschlüpfen. Aber auch hier befinde man sich in guten Gesprächen, so Aygün, dem als gebürtigen Solinger und früheren Vogelsang-Abiturient das Gelingen des Projekts persönlich am Herzen liegt.

BIA-Geschäftsführer Jörg Püttbach, der als Vorsitzender des Hochschulbeirats die Gründung fördert, regt an, besonders Remscheid als Zielgebiet für Interessierte in den Blick zu nehmen, weil für Schulabsolventen und Firmen der Nachbarstadt das Angebot besonders attraktiv und gut erreichbar ist. Da trifft es sich gut, dass die Bergische IHK ebenfalls zu den tragenden Säulen der neuen EUFH-Dependance zählt.

Das starke Interesse der bergischen Wirtschaft an den beiden Informatik-geprägten Studiengängen ist jedenfalls eine große Chance für junge Leute. Denn die monatlichen Studiengebühren einer privaten Hochschule werden in aller Regel vom Praxisunternehmen vollständig übernommen.

Weitere Informationen: www.eufh.de/standort-solingen

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