Konzert

Solinger verbeugen sich vor Heinos Lebenswerk

Nach mehr als zehn Jahren trat Heino wieder in Solingen auf.
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Nach mehr als zehn Jahren trat Heino wieder in Solingen auf.

Sänger war zu Gast in der ausverkauften Stadtkirche.

Von Wolfgang Günther

.Solingen. Heino zurück in Solingen: Auf seiner Kirchentournee gastierte der Volkssänger am Samstagabend nach mehr als zehn Jahren wieder in der Klingenstadt. Seine zahlreichen Fans umjubelten seinen Auftritt in der ausverkauften Stadtkirche am Fronhof. Heino ließ bereits bei seinen ersten Liedern keinen Zweifel daran, dass seine Stimme nichts an markantem Volumen verloren hat und noch das bekannte und unverwechselbare Timbre besitzt.

Der Sänger bot im ersten Teil des Konzerts einen bunten Strauß schöner Melodien der klassischen Musik und der Oper. So erklangen bekannte Werke von Mozart (Ave Verum Corpus) sowie Beethovens Vertonung des Gedichts „Die Himmel rühmen“ von Christian Fürchtegott Gellert. Heino sang auch das wunderschöne „Ach, ich hab‘ in meinem Herzen da innen“ aus der Kinderoper „Schwarzer Peter“ von Norbert Schultze.

Auch das Team und der musikalische Leiter glänzen

Das Konzert erfreute neben der Kunst Heinos durch eine opulente musikalische Ausstattung – dank des Teams rund um den Sänger aus Düsseldorf-Oberbilk. Im Hintergrund unterstützten und ergänzten ihn die Sängerinnen Angelika Henschen und Gaby Goldberg präzise. Als sein musikalischer Leiter wirkte am Flügel – bescheiden aber prägnant – Musikdirektor Berthold Matschat.

Im zweiten Teil begeisterte Franz Lampert gleich mehrmals mit seinem Können auf der Wersi-Orgel, Heino sang aus seinem breiten Repertoire einige fröhliche, aber auch besinnliche Lieder. Ebenso durften Songs aus der romantischen amerikanischen Weihnacht nicht fehlen.

Der starke Beifall zwischen den Liedern und besonders am Ende galt nicht nur Heino, sondern würdigte auch die Leistung der anderen Mitwirkenden. Ganz sicher aber bedeuteten die langen Ovationen nicht nur ein Dankeschön für dieses traumhafte Konzert. Sie waren auch eine Äußerung des Respekts, eine Verbeugung vor der Lebensleistung dieses deutschen Künstlers.

Mit der Gastspielreise hat sich Heino selbst ein Geschenk zu seinem 84. Geburtstag gemacht. Der Düsseldorfer, gebürtig Heinz Georg Kramm, ist unermüdlich. Vor mehr als 60 Jahren fasste er seine beiden Vornamen zum prägnanten Künstlernamen Heino zusammen und startete mit seiner markanten Baritonstimme eine unübertroffene Gesangskarriere mit Schlagern und Volksliedern.

In kurzen Abständen erscheinen bis heute neue Musikalben, er eignete sich vor Jahren ein frisches Repertoire mit klassischer Musik an – und stand eines Tages plötzlich mit den Jungs von Rammstein als Rocksänger auf der Festivalbühne in Wacken. Heino hat sich immer wieder neu erfunden, wobei er in der Rolle des Volkssängers für seine manchmal unüberlegte Liedauswahl auch schon in der Kritik stand.

Im Anschluss folgt eine Tour in den Niederlanden

Die Kirchentournee steht unter dem Titel „Die Himmel rühmen“, sie startete im November in Österreich und umfasst in Deutschland 16 Konzerte. Tournee-Ende ist am 10. Dezember in Wiesbaden. Dann startet aber sofort eine neue Tournee.

Das Solinger Konzert wurde moderiert von der Schauspielerin Nicole Mieth. Musikalisch eröffnet wurde der Abend von dem bekannten Organisten Franz Lambert, einem guten Freund von Heino. Lambert zauberte auf seiner mit allen Finessen ausgestatteten Wersi-Orgel mit Beethovens „Ode an die Freude“ gleich eine wunderbare Stimmung in die Stadtkirche.

Tournee

Heino gönnt sich kaum eine Pause. Am 11. Dezember startet in Alkmaar eine weihnachtliche Konzertreise durch die Niederlande. Seinen 84. Geburtstag wird er mit einem Konzert im Theater Oosterpoort in Groningen feiern.

www.heino.de/termine

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