Oberburg

Krieg in der Ukraine: Die ersten Flüchtlinge sind in Burg angekommen

Im Hotel „In den Straßen“ ist die große Hilfsbereitschaft für die Menschen aus der Ukraine zu spüren. Zahlreiche Hilfsgüter sind schon angekommen.
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Im Hotel „In den Straßen“ ist die große Hilfsbereitschaft für die Menschen aus der Ukraine zu spüren. Zahlreiche Hilfsgüter sind schon angekommen.

Andreas Heibach stellt sein Hotel „In den Straßen“ für Menschen aus der Ukraine zur Verfügung.

Von Simone Theyßen-Speich und Christian Beier

Solingen. Das Hotel "In der Straßen" in Oberburg wird am Wochenende zu einer der ersten Flüchtlingsunterkünfte für Menschen aus der Ukraine auf Solinger Stadtgebiet. Am Samstagabend trafen die ersten Flüchtlinge ein.

Inhaber Andreas Heibach hatte über persönliche Kontakte zur Bezirkspolizei erfahren, dass Unterkünfte gebraucht werden. Spontan hat er sich entschlossen, sein Hotel für die Menschen aus der Ukraine zu öffnen. Heibach stellt nun 18 Doppelzimmer zur Verfügung. „Wenn es notwendig ist, kann ich auch weitere Feldbetten aufstellen und so bis zu 50 Menschen unterbringen“, sagte der Hotelbesitzer, dem auch der Walder Stadtsaal gehört.
So können Sie jetzt in Remscheid den Menschen in der Ukraine helfen.

Über die sozialen Netzwerke hatte er am Samstag zudem einen Aufruf gestartet, schon nach nur drei Stunden waren zahlreiche Helfer und Mengen an gespendeten Lebensmitteln, Kleidung, Spielzeug und Hygieneartikeln in Oberburg angekommen. 20 bis 30 Helfer waren damit beschäftigt, die angelieferten Spenden zu sortieren. Nach der riesigen und schnellen Welle der Hilfsbereitschaft sein erstmal genug Spenden in Oberburg angekommen, dankte Heibach allen, die sich so schnell an der Aktion beteiligt hatten.

Unter den zahlreichen Helfern war am Wochenende auch Bianca Woick. Auch sie zeigte sich beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft. „An Sachspenden ist für den Moment ausreichend da“, betont sie. Es seien überwiegend gute Sachen gebracht worden. Sie selbst war den ganzen Samstag damit beschäftigt, Kleidung zu sichten und nach Größen vor allen Dingen für die Kinder zu sortieren.

Auch erste Ideen, den Menschen über diese Soforthilfe hinaus zu helfen, seien bereits aufgekommen. „Der WMTV hat beispielsweise angeboten, etwas für die Kinder anzubieten“, so Bianca Woick. Das alles müsse sich jetzt in den nächsten Tagen entwickeln. „Vor allen Dingen habe ich den Eindruck, dass die Geflüchteten jetzt erst einmal Ruhe brauchen und realisieren müssen, dass sie in Sicherheit sind.“

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