Solingen bleibt bei 3G-Regel

Weihnachtsmärkte

Solingen -böh- Zutritt nur für Geimpfte und Genesene? In Duisburg kommt bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen, die die Stadt ausrichtet, die 2G-Regel zum Einsatz. Davon betroffen ist unter anderem der Weihnachtsmarkt der Ruhrgebietsstadt.

In Solingen plane die Verwaltung derzeit keine eigenen Regelungen, sondern warte auf die Vorgaben des Landes, heißt es aus dem Rathaus. Die bis zum 29. Oktober gültige Corona-Schutzverordnung von NRW sieht für Großveranstaltungen mit mehr als 2500 Besuchern unter freiem Himmel die sogenannte 3G-Regel vor.

„Der Großteil unserer Kunden ist zwar geimpft, wir würden momentan dennoch 3G bevorzugen“, erklärt Anke Peters. Sie veranstaltet den Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Gräfrath. „Wir planen mit wesentlich mehr Personal als normalerweise und zahlreichen Hygienemaßnahmen.“ Peters rechnet mit bis zu 4000 Besuchern am Tag. Erfahrungsgemäß verteilen die sich gleichmäßig über das Gelände und die Öffnungszeiten. Freitags ist der Markt sieben Stunden zugänglich, samstags und sonntags jeweils neun.

„Ich denke nicht, dass die 2G-Regel bei einer Veranstaltung dieser Größe notwendig ist“, sagt Frank Decker. Er organisiert den Weihnachtsmarkt in der Solinger Innenstadt. Der Schausteller hofft, ab Mitte November an das Besucherniveau des Jahres 2019 anknüpfen zu können – am liebsten ohne Corona-Einschränkungen auf der Piazza in den Clemens-Galerien.

Auch in Wald und Ohligs planen die Verantwortlichen nicht, auf eigene Faust auf die 2G-Regel zu setzen. Und inzwischen ist auch klar, dass am 11. und 12. Dezember ein Weihnachtsmarkt auf dem Fronhof stattfinden soll.

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