Mobilität

E-Scooter: Ab 2023 auch in Wuppertal

Seit Mitte Mai gibt es E-Scooter, moderne Roller mit Straßenzulassung, in Solingen zu mieten. Die Polizei pocht auf die Regeln. Foto: Christian Beier
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E-Scooter und mobile Verleihsysteme waren jetzt auch Thema beim Treffen des Bergischen Rats in Solingen

Dezernent Arno Minas stellte dem Bergischen Rat das Konzept vor. Die Anbieter der Leihroller hätten „Respekt“ vor Wuppertals geografischen Gegebenheiten.

Von Peter Klohs

Solingen/Wuppertal. Sind E-Scooter und E-Bikes im Bergischen eigentlich eine ernsthafte Alternative in Sachen Mobilität fürs Bergische Land? Im Bergischen Rat berichteten Wuppertal und Solingen nun über den Stand der Dinge.

Und es wurde klar: Die Berge im Bergischen sind durchaus ein Problem. „Ein gewisser Respekt vor den geografischen Besonderheiten Wuppertals ist zu Recht vorhanden“, berichtete Arno Minas, Dezernent für Stadtentwicklung in Wuppertal. Es gebe Gespräche über E-Scooter-Leihsysteme in Wuppertal. Die Verhandlungen befänden sich aktuell „zwischen Schritt drei und vier von insgesamt fünf“. Im Frühjahr 2023 könnte die Pilotphase starten. Grundgedanke: Die Scooter sollen an festen Rückgabeorten abgegeben werden.
E-Roller auch in Remscheid?

Solingen: Car- und Bike-Sharing sind in Planung

Solingen ist einen Schritt weiter. Hier gibt es bereits E-Scooter-Leihsysteme. Anders als in Wuppertal setzt Solingen auf ein „Free-Floating-Konzept“ ohne feste Abgabestationen. Entliehene Scooter können überall im Stadtgebiet abgestellt werden. „Es gibt allerdings genaue Beschreibungen von Flächen, auf denen die Roller oder Scooter nicht abgestellt werden dürfen“, berichtete Andreas Budde als zuständiger Dezernent.

In der Spitze, so Budde, seien rund 1800 dieser Fahrzeuge in Solingen unterwegs, „zur Zeit sind es etwa 1000. Insgesamt werden pro Monat 27 000 Ausleihvorgänge registriert und 47 000 Kilometer zurückgelegt.“ Car- und Bike-Sharing seien für Solingen in Planung. „Müssen wir machen“, sagte Budde. „Das steht nämlich im NRW-Koalitionsvertrag.“

Der Bergische Rat ist ein Gremium aus 50 Vertretern der drei Stadträte aus Remscheid, Wuppertal, Solingen. Er berät regionale Themen und tagte gerade in Solingen in der Maschinenhalle am Gründer- und Technologiezentrum.

Ein erstes Ausrufezeichen setzte der Verein „Metropolregion Rheinland“. Geschäftsführer Thomas Schauf stellte dessen Ziele vor: Der Verein gibt selbstbewusst an, dass er „Deutschland neu erfinden“ wird – eine Definition, die auch Kritik fand. Der zu bewältigende Strukturwandel steht im Mittelpunkt der Vereinsarbeit, die „greifbaren Mehrwert gestalten“ will. Die Region zwischen Blankenheim und Wesel sei groß, aber sie sei mächtig, sagte Dr. Stephan Keller als Vorstandsvorsitzender: „Um das Rheinland weiterzubringen, konzentrieren wir uns jetzt auf die Lobbyarbeit, das können wir gut.“

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