Verfahren

Schwebebahn-Unfall: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Im November 2018 kam es zu dem Unfall an der Schwebebahn.

WUPPERTAL Ursache für den Unfall war Materialverschleiß. 

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat ihre Ermittlungen nach dem Schwebebahn-Unfall im November vergangenen Jahres eingestellt. Es zeigte sich, dass Materialverschleiß zum Absturz der Stromschiene geführt hatte. Weder stünden die mögliche überhöhte Geschwindigkeit der Schwebebahn, die zuletzt die Unfallstelle passiert hatte, noch etwaige Defizite in der Wartung der Wagen oder der Strecke oder etwaige Sabotageakte, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

Der zuvor nicht erkennbare Materialverschleiß betraf zwei hintereinander montierte Klemmbacken der Stromschienenhalterung. Der Bruch dieser Klemmbacken führte im Laufe der Zeit zu weiteren Schäden an den Halterungen der Stromschiene und letztendlich zu deren Absturz. Seitens der Stadtwerke war 80 Minuten vor dem Absturz durch die Meldung eines Fahrers einer Schwebebahn bekannt geworden, dass ein Teil der Stromschiene durchhing. Da sich die Schadensstelle über der Wupper befand und Sollbruchstellen vorhanden waren, musste seinerzeit lediglich mit der Gefahr eines Absturzes in das Flussbett gerechnet werden. Lediglich durch einen unglücklichen und nicht vorhersehbaren Zufall kam es zu dem Absturz der Stromschiene auch im Bereich der Brücke Siegfriedstraße. Im Ergebnis ist damit weder bezüglich des Absturzes der Stromschiene noch wegen der unterbliebenen Sperrung der Brücke der Vorwurf eines strafrechtlich relevanten Fehlverhaltens zu erheben.

Wie berichtet, war am 18. November vergangenen Jahres im Bereich des Sonnborner Ufers/Siegfriedstraße in Wuppertal ein Teil einer am Gerüst der Schwebebahn montierten Stromschiene auf ein Auto gestürzt. Der Fahrer des Cabriolets entging seinerzeit nur knapp schweren Verletzungen, da die Schiene auf das Heck des Fahrzeuges fiel und ihn verfehlte. red

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