Zum Teil eingestürzt

Warten auf den Abriss der Wuppertaler Schrottimmobilie

Der aktuelle Blick auf die zum Teil eingestürzte Schrottimmobilie an der Wittener Straße in Nächstebreck. Foto: Anna Schwartz
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Der aktuelle Blick auf die zum Teil eingestürzte Schrottimmobilie an der Wittener Straße in Nächstebreck. 

Abruchfirma ist beauftragt. Es tut sich nichts.

Von Claudia Kasemann

Wuppertal. Das Sturmtief hat einer Schrottimmobilie in Wuppertal den Rest gegeben: „Sabine“ fegte Wohnzimmer und Co. einfach weg; die Ruine stürzte zum Teil ein. Die Nachbarn an der Wittener Straße in Nächstebreck mussten deswegen kurzfristig ihr Zuhause räumen – denn es besteht die Gefahr, dass es bei einem Einsturz des Restgebäudes in Mitleidenschaft gezogen wird.

Nun stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Die Stadt Wuppertal informiert aktuell, dass ein Unternehmen aus Essen den Abbruchauftrag angenommen habe. Ziel sei es nun, zunächst den Giebel abzutragen und einen kontrollierten Einsturz des Restgebäudes ohne Gefahr für das Nachbarhaus herbeizuführen. Ein örtlicher Betrieb habe sich so kurzfristig nicht gefunden.

Trotzdem war zunächst nichts geschehen. Der Grund: „Es müssen zunächst die Transportgenehmigungen für die Fahrzeuge eingeholt werden“, sagt Stadtsprecher Thomas Eiting. Deshalb blieb unklar, ob der Abbruch noch am gestrigen Freitag beginnen konnte – oder erst am Montag. Die Nachbarn können erst zurück, wenn der Giebel abgerissen ist.

Die Nächstebrecker sind verärgert. „Es ist wenig verantwortlich, wie mit dieser Schrottimmobilie umgegangen wird“, schimpft Hermann Josef Richter, Vorsitzender des Bürgervereins. „Seit Jahren fordern wir den Abriss, weil von dem maroden Gebäude Gefahr für Leib und Leben ausgeht - insbesondere für Schulkinder auf dem Weg zur Schule Hottenstein.“ Doch die Ruine stehe immer noch.

Schon 2014 hatte der Bürgerverein den Abriss gefordert. 2015 sah es kurzzeitig nach einer Einigung mit dem damaligen Eigentümer aus. Derzeit sind die Eigentumsverhältnisse unklar, ist von der Stadt zu hören. Sie wird für die Abbrucharbeiten wohl zunächst in Vorleistung treten müssen.

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