Rücktritt: Mutter statt Prinzessin

Wuppertal. Die Wuppertaler Karnevalsprinzessin Christin ist zurückgetreten. Sie möchte sich mehr um ihre dreijährige Tochter kümmern. „Wir haben lange beraten und uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Wilfried Michaelis, Präsident des Carneval Comitees Wuppertal (CCW), zum kurzfristigen Rücktritt, der am Donnerstag bekannt wurde.

Christin Kemsies habe ihren Rücktritt erklärt, weil ihr Kind unter ihrer häufigen Abwesenheit durch die große Anzahl der Termine gelitten habe. „Karneval ist ein Hobby, das Kindeswohl geht vor“, sagt Michaelis, der bei den Wuppertalern um Verständnis wirbt.

Es bleibt also noch Karnevalsprinz Thomas – Christins Mann. Der vertrat das Paar alleine beim Rathaussturm an Weiberfastnacht, gab aber zu, dass es sich komisch anfühle. „Zum Wohl des Kindes haben wir uns dazu entschieden, dass nur ich weitermache.“ Eine Nachfolge für seine Frau Christin gebe es aber nicht. Sie habe deswegen auch einige Tränen vergossen, ihr fiele die Entscheidung so kurz vor Ende der Session das Handtuch zu werfen, definitiv nicht leicht. Aber im Endeffekt wüssten beide, dass es die richtige Entscheidung war. Der Zuspruch machte die Situation ein bisschen erträglicher. kas/boot

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