Renaturierung der Wupper geht weiter

Große Steine im Gewässerbett sollen für eine natürlichere Struktur sorgen. Archivfoto: Anna Schwartz
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Große Steine im Gewässerbett sollen für eine natürlichere Struktur sorgen. Archivfoto: Anna Schwartz

Wuppertal Die Renaturierung der Wupper schreitet weiter voran. Aktuell ist ein 1,5 Kilometer langer Gewässerabschnitt im Bereich des Bayer-Werksgeländes bis zum Zoo an der Reihe. Der Wupperverband gestaltet ihn in Zusammenarbeit mit der Stadt, Bayer und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) ökologisch wertvoller, wodurch sich die Lebensbedingungen für Fische und Kleinstlebewesen verbessern.

Die Renaturierung funktioniert wie folgt: In das Gewässerbett werden große Steine eingesetzt, die für eine natürlichere Struktur sorgen. So entstehen Bereiche mit unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten. Hinter den Steinen entstehen ruhigere Bereiche, die als Laichplatz genutzt werden können. Zunächst wurden Ende April die Fische in diesem Abschnitt abgefischt und in andere Bereiche umgesiedelt. Im ersten Schritt wird der Betrieb Gewässer des Wupperverbandes die angelieferten Steine über die Strecke verteilen. Die Arbeiten sollen spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein. In Wuppertal sind bislang bereits zehn Kilometer renaturiert worden. Die Investitionen betragen insgesamt 443 000 Euro. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent vom Land NRW gefördert.

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