Neue Optik

Rat beschließt Umgestaltung der Elberfelder Innenstadt

Der Kiosk soll weg – die Bäume sollen große runde Sitzbänke bekommen. Archivfoto: Anna Schwartz
+
Der Kiosk soll weg – die Bäume sollen große runde Sitzbänke bekommen.

Wuppertal. Wer derzeit vom Wuppertaler Hauptbahnhof in die Innenstadt geht, nimmt einen Bruch in der Gestaltung war.

Von Anne Palka

Sichtbar wird das unterhalb der Schwebebahn: Die Steine auf der Seite des Döppersbergs sind hell und eher sandfarben, die in der Fußgängerzone grau.

Der Stadtrat hat in der vergangenen Woche beschlossen, dass der Bereich zwischen Wupperbrücke und Kerstenplatz neu gestaltet werden soll – auf Grundlage eines Entwurfs des Berliner Architekturbüros Planorama, der sich an der Gestaltung des Döppersbergs orientiert. Nicht nur in Bezug auf die Farbe des Bodenbelags. Das wird sich für Wuppertaler und Besucher in der Elberfelder Innenstadt verändern: Unterhalb der Schwebebahn, am Rand der Wupperbrücke, beginnt bisher der graue Bodenbelag. Er wird über die Länge der ganzen Fußgängerzone ausgetauscht, ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Seheinschränkungen eingebaut.

Ein Lichtkonzept soll die Poststraße aufwerten

Die Poststraße wird der erste Bauabschnitt sein. Dort passiert ansonsten nicht viel – die Stelle ist zu eng beispielsweise für Bäume oder Bänke. Über der Fußgängerzone werden aber Lampen hängen, die Teil eines Lichtkonzepts sind, das die Interessensgemeinschaft der Gebäudeeigentümer in Auftrag gegeben hat.

Der erste Bauabschnitt soll im zweiten Quartal 2022 beginnen und ein Jahr dauern. Im zweiten Abschnitt bis 2025 geht es um die Alte Freiheit, also die Strecke zwischen Wupperbrücke und Turmhof. Kurz hinter der Wupperbrücke soll ein Baum gepflanzt werden. Am Vorplatz der City Arkaden soll der bisherige Brunnen abgerissen werden, stattdessen soll dort eine runde Pflanzinsel mit einer Bank rundherum ihren Platz finden.

Die Treppe und die Rampe wird neu gebaut. Weitere Bäume werden an die Calvinstraße und zwischen Kirchstraße und Turmhof gepflanzt. Ein neuer Brunnen – mit Fontäne – soll vor die City Arkaden auf Höhe der Straße Kipdorf gebaut werden. Auch ein Trinkwasserspender ist dort angedacht, ebenfalls auf dem Kerstenplatz.

Dort sollen, im dritten Bauabschnitt von Ende 2023 bis Anfang 2024, neben dem Café Extrablatt an der Grabenstraße Fahrradständer angeboten werden. Die großen Bäume sollen erhalten werden, der Kiosk unter ihnen aber weichen. Die Bäume sollen von zwei großen runden Sitzbänken umfasst werden, die in der Mitte bepflanzt werden. In der Detailplanung soll entschieden werden, ob zum Beispiel der Zuckerfritz ein bisschen umgesetzt werden muss.

Bauarbeiten sollen den Handel nicht beeinträchtigen

Für Außengastronomie soll an den bisher genutzten Stellen weiterhin Platz bleiben. Auch die Geschäfte in der Fußgängerzone sollen während der ganzen Arbeiten erreichbar bleiben. Die Stadtwerke nutzen die Gelegenheit, die Fernwärmeleitungen unter der Straße zu erneuern. Inklusive Nebenkosten wird das Projekt 4,87 Millionen Euro kosten.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Busfahrerin verliert Kontrolle und klemmt Taxi ein
Busfahrerin verliert Kontrolle und klemmt Taxi ein
Busfahrerin verliert Kontrolle und klemmt Taxi ein
Schwerer Verkehrsunfall bei Wendemanöver
Schwerer Verkehrsunfall bei Wendemanöver
Schwerer Verkehrsunfall bei Wendemanöver
Tötungsdelikt: Spur führt nach Solingen
Tötungsdelikt: Spur führt nach Solingen
Tötungsdelikt: Spur führt nach Solingen
Wuppertal steuert auf Nothaushalt zu
Wuppertal steuert auf Nothaushalt zu
Wuppertal steuert auf Nothaushalt zu

Kommentare