Rabenkrähen schlafen an der Südstraße

Lebensraum

Wuppertal -bb- Passanten der Südstraße sind in letzter Zeit die zahlreichen schwarzen Vögel in den Bäumen zwischen Schwimmoper und B 7 aufgefallen. Die haben sich diese Stelle als Schlafplatz ausgesucht, erklärt Biologe Markus Rotzal vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) auf Nachfrage.

Die Rabenkrähe sei eine sehr verbreitete Vogelart im Bergischen Land, so Rotzal. Oftmals versammelten sich die Tiere in großer Anzahl auf sogenannten Schlafbäumen, um zu übernachten und sich vor Fressfeinden zu schützen. Auf der Nabu-Website ist zu lesen, dass viele Rabenvogelarten von Herbst bis Frühjahr „Massenschlafplätze“ nutzen, an denen sich Tiere aus einem großen Einzugsgebiet treffen. Auf diese Weise seien sie sicherer, lernten gute Nahrungsplätze kennen und fänden Partner. Die hohen Zahlen am Schlafplatz entsprächen aber nicht dem örtlichen Bestand.

Markus Rotzal erklärt, vor allem an Kotspuren auf dem Boden ließen sich diese Schlafbäume erkennen. Die Nachbarschaft der B 7 sei kein Hindernis: „Die Vögel stören sich nicht an den Autos, da es ein dauerhaftes Geräusch ist“, erklärt er. Da sie Allesfresser sind, böten ihnen die Grünflächen verbunden mit Essensresten von Menschen einen optimalen Lebensraum. „Denen geht es soweit ganz gut“, sagt Rotzal.

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