Langerfeld

Prozess um Räumung des Hochhauses

+
Um dieses Hochhaus in Wuppertal-Langerfeld geht es. 

WUPPERTAL Die Räumung des Hochhauses an der Heinrich-Böll-Straße in Wuppertal-Langerfeld aus Brandschutzgründen im Juni 2017 wird ein gerichtliches Nachspiel haben.

Das Wohnungsunternehmen klagt vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen die Stadt und will feststellen lassen, dass die Räumung rechtswidrig war. Die Verhandlung soll am 30. Januar stattfinden. Am 27. Juni 2017 hatten Mitarbeiter des Ordnungsamts die 72 Bewohner aufgefordert, ihre Wohnung innerhalb von 15 Minuten zu verlassen. Die Stadt ordnete die Räumung an, als sie feststellte, dass bei der Fassade brennbarer Kunststoff verbaut war, auch an den Laubengängen, die bei einem Feuer der einzige Rettungsweg gewesen wären. Vorausgegangen war der verheerende Brand am 13./14. Juni 2017 in dem Londoner Hochhaus „Grenfell Tower“, bei dem die vorgehängte Fassade innerhalb kürzester Zeit ausgebrannt war. kati

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Großstädte setzen Kita-Beiträge aus
Großstädte setzen Kita-Beiträge aus
Fieber-Check am Eingangstor
Fieber-Check am Eingangstor
„Es geht uns besser, aber noch nicht gut“
„Es geht uns besser, aber noch nicht gut“
Großstädte setzen Kita-Beiträge aus
Großstädte setzen Kita-Beiträge aus

Kommentare