Polizei stellt falsche Impfpässe sicher

Wuppertal An der Grenze haben Bundespolizei und niederländische Beamten ein Wuppertaler Auto angehalten und falsche Impfpässe sichergestellt. Drei Männer, einer 27 Jahre und zwei 36 Jahre alt, reisten auf der A 40 bei Straelen nach Deutschland ein und gaben an, in Venlo einen Freund besucht zu haben, konnten aber weder den Namen noch die Adresse nennen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten im Kofferraum einen Briefumschlag mit zehn Impfpässen, die nicht personalisiert waren. Mit Stempel des Impfzentrums Duisburg waren je zwei mRNA-Impfungen im April und Mai 2021 eingetragen, die Pässe wurden aber nachweislich erst im Juni 2021 gedruckt. Der zuständige Richter des Amtsgerichts Kleve ordnete Wohnungsdurchsuchungen in Wuppertal und Solingen an. Dabei wurde ein Smartphone als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Bundespolizei hat die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

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