Politik diskutiert Bewerbung

Bundesgartenschau

Wuppertal -ab/kar- In einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse Stadtentwicklung und Bauen sowie Wirtschaft, Arbeit und Nachhaltigkeit stimmten die Mitglieder mit großen Mehrheiten in getrennter Abstimmung für den Grundsatzbeschluss zur Bewerbung der Stadt Wuppertal für die Bundesgartenschau (Buga) 2031. Derweil stimmten auch die Bezirksvertreter in Elberfeld West einheitlich für die Bewerbung der Stadt Wuppertal. Die Bezirksvertretung (BV) könne nun eine Empfehlung an den Rat aussprechen, so Bezirksbürgermeisterin Gabriele Mahnert.

Den Entscheidungen waren lebhafte Debatten vorausgegangen. In der Sitzung der BV war beispielsweise ein Antrag gegen die Hängebrücke zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe Thema. Der stieß in der Bezirksversammlung aber nicht auf Verständnis. „Jetzt ist es erstmal eine Bewerbung, die auch beinhalten kann, dass es gegebenenfalls keine Hängebrücke geben kann“, sagte Mahnert. Der Bezirksvertreter der Linken, Sebastian Schröder, nannte als Gegenargument die Zerstörung der Königshöhe und die unsichere Finanzsituation. „All diese Fragen möchte ich auch beantwortet haben“, so Maximilian Guder (SPD) zum Antrag. Die Möglichkeit dürfe man aber nicht sperren, sonst würden die Fragen nie beantwortet.

Außerhalb der BV gibt es weiterhin Kritik. Der Verein Neue Ufer habe sich entschlossen, öffentlich Stellung gegen die geplante Buga zu beziehen, teilt Dajana Meier mit. Das Projekt werde Wuppertal weder in seinen Stärken noch in seinen Schwächen gerecht. Meier: „Es wirkt von außen übergestülpt und dient allein den Interessen der Veranstalter.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare