Podiumsdiskussion über Friedrich Engels

Wie würde Engels er die Lage heute betrachten? Foto: Oliver Berg/dpa
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Wie würde Engels er die Lage heute betrachten? Foto: Oliver Berg/dpa

Wuppertal „Diese Hunderttausende, die sich da aneinander vorbeidrängen, sind sie nicht alle Menschen mit denselben Eigenschaften und Fähigkeiten und mit demselben Interesse, glücklich zu werden?“ Mit seinem Blick auf die soziale und wirtschaftliche Situation hat Friedrich Engels 1845 eine erste genaue Analyse einer Gesellschaft im Umbruch geliefert. Auch heute erleben wir eine Umbruchphase. Können wir heute die soziale Frage so klar benennen, wie Engels es für seine Zeit tat? Um diese Frage dreht sich eine Online-Diskussion, für die sich Teilnehmer bis heute Mittag noch anmelden können. Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Wahl-Wuppertaler und mit der Geburtsstadt von Friedrich Engels eng verbunden, bringt die Perspektive der Kirche ein: Welche Impulse kann sie in einer Gesellschaft geben, die durch Verwerfungen bedroht ist? Dr. Lars Bluma ist Leiter des Museums für Industriekultur Wuppertal. Der Historiker gibt Einblick in die Denkweise von Engels und bringt eine historisch vergleichende Perspektive ein. Dr. Natalie Grimm forscht zu sozialer Ungleichheit und dem Wandel der Arbeitswelt. Sie richtet den Blick auf neue Formen nicht abgesicherter Arbeit und deren Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Teilnahme kostenfrei, Anmeldung bis 12 Uhr an anna.veerahoo@akademie.ekir.de oder (0228) 47 98 98 50.

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