Begleitkommission tagte

Ab 2020 geht es mit dem Pina-Bausch-Zentrum weiter

WUPPERTAL Die „Ratskommission zur Begleitung und Steuerung des Projekts Pina-Bausch-Zentrum“ hat zum ersten Mal getagt.

Von Katharina Rüth

Der Wuppertaler Kulturdezernent Matthias Nocke (CDU) drückte seine Freude darüber aus, „dass diese Kommission ihre Arbeit aufnehmen kann. Das ist ein Signal, dass es mit dem Pina-Bausch-Zentrum weitergeht.“

Doch zunächst ist kein Fortschritt sichtbar. Noch fehlt Geld zur Finanzierung der laufenden Kosten des Pina Bausch Zentrum (PBZ). Stadtdirektor Johannes Slawig (CDU) machte den sieben Ratsmitgliedern klar, dass sie die Rolle eines Ausschusses haben. Dann erklärte er den Sachstand der Finanzierung des PBZ: Stadt, Land und Bund haben die Finanzierung der Um- und Ausbauten des Schauspielhauses zugesagt. Zum Zeitpunkt der Planung war die geschätzte Summe 58,4 Millionen Euro, bis zur Fertigstellung 2026 geht die Stadt wegen der Baukostensteigerung von 78 Millionen aus. Der Bund habe zugesagt, acht Millionen Euro der Baukostensteigerung zu übernehmen. Offen ist weiterhin, wie die laufenden Kosten für den Betrieb von rund zehn Millionen Euro finanziert werden sollen. Stadt und Land sind bereit, jeweils 3,4 Millionen zu übernehmen. Ob der Bund das letzte Drittel übernimmt, darüber werde noch verhandelt.

Von der Klärung der Frage hängt alles andere ab: „Solange die Folgekosten nicht geklärt sind, wird der Bund die Investitionsmittel nicht freigeben“, so Slawig. Solange mit dem Bund verhandelt werde, werde er keine Antwort auf Fragen nach dem „Waswärewenn“ geben. Bis dahin werde auch über die Form des Berichtswesens an die Begleitkommission entschieden sowie über die Rechtsform des Pina-Bausch-Zentrums. Ziel ist, dass 2020 der Architekten-Wettbewerb für die Baumaßnahmen stattfinden kann. Insgesamt werde das ein Jahr dauern, kündigte Uwe Flunkert, Leiter des Gebäudemanagements, an. 2020 sollen ebenfalls die Aktivitäten beginnen, mit denen auf die künftige Arbeit des PBZ aufmerksam gemacht werden soll.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Er zeigt Schloss Burgs gruselige Seite

Er zeigt Schloss Burgs gruselige Seite

Raubüberfall am Bahnhof Oberbarmen

Raubüberfall am Bahnhof Oberbarmen

Schrottsammler fährt selbst einen Schrott-Laster

Schrottsammler fährt selbst einen Schrott-Laster

Bisher elf Störungen bei Schwebebahn

Bisher elf Störungen bei Schwebebahn

Springmann: Sohn verklagt Enkel

Springmann: Sohn verklagt Enkel

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren