„Pier One“ soll Landzungen im Düsseldorfer Hafen verbinden

So soll der „Pier One“ aussehen. Über Brücken sind Stadt und Medienhafen erreichbar. Fotorechte: Ingenhoven
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So soll der „Pier One“ aussehen. Über Brücken sind Stadt und Medienhafen erreichbar. Fotorechte: Ingenhoven

Bis 2024 soll das Projekt verwirklicht sein – Neue Brücken sind für Radfahrer und Fußgänger nutzbar

Von Peter Kurz

Düsseldorf Ein Radfahrer oder Fußgänger, der sich den Hafen von der Stadt aus erschließt, wird am Ende von der zum Hyatt Regency führenden Fußgängerbrücke in seinem Entdeckungselan gestoppt. Die anderen Landzungen sind von hier aus bislang nicht erreichbar. Doch das wird sich ändern.

Bis 2024 soll ein Projekt verwirklicht sein, das Oberbürgermeister Thomas Geisel einen „städtebaulichen Hingucker“ nennt. Eine „großartige Weiterentwicklung des Medienhafens, ein wunderbares Projekt“.

Die Rede ist von einem kleinen Stück „Landgewinnung“ vor der Landzunge in Quasi-Verlängerung der Kesselstraße. Nicht nur wird dort der „Pier One“ gebaut, ein auf Stützen im Wasser errichtetes Bauwerk. Auch wird eben dieser Pier durch für Fußgänger und Radfahrer nutzbare Brücken sowohl in Richtung Speditionsstraße (Richtung Stadt) und auch in der anderen Richtung zur Plange Mühle verbunden.

Nicht nur die Brücken werden öffentlich nutzbar sein, sondern es wird auch an beiden Seiten des Piers öffentliche Plätze zum Verweilen geben. Der Pier selbst soll mit zwei fünfgeschossigen Gebäudeteilen bebaut werden. Dort wird Raum für Büros oder auch ein Hotel entstehen, jedoch nicht für Wohnungen. Es soll Restaurants mit Terrassenflächen und entsprechend spektakulärem Blick auf die Stadt geben. Baubeginn wird wohl im Herbst 2021 sein, sagt Architekt Christoph Ingenhoven. 2024 soll das Projekt (das der Rat jetzt mit entsprechendem Bebauungsplan abgesegnet hat) mit einem Volumen von 150 bis 200 Millionen Euro fertig sein. Investoren müssen noch gefunden werden.

Die Parkfläche unterhalb des Erdgeschosses könnte bei einem Jahrhunderthochwasser überschwemmt werden, dann müsse man die Autos für eine gewisse Zeit entfernen, sagt Ingenhoven. Die darüberliegende Ebene mit den fünfgeschossigen Gebäuden soll vor Hochwasser sicher sein.

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