Nocke tritt als CDU-Chef zurück

Angriffe auf seine Person verhinderten politische Arbeit.

Wuppertal. Matthias Nocke ist am als Wuppertaler CDU-Kreisvorsitzender zurückgetreten. Auf einer außerordentlichen Sitzung des Vorstandes erklärte er seinen Rückzug trotz des „Vertrauens der Mehrheit des Kreisvorstandes und der CDU Wuppertal“.

Allerdings gebe es eine „kleine, aber einflussreiche Gruppe“, die „verhindert, dass unsere Mannschaft durch Arbeit ins Spiel kommt“. Statt um Inhalte kümmere sie sich darum, Nocke zu schaden. Unter den Bedingungen sehe er sich außerstande, „die Union geschlossen in diese für uns so wichtige Wahl zu führen.“ Erst vor wenigen Tagen hatte Nocke wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Datenschutzbestimmungen Selbstanzeige beim Landesbeauftragten gestellt. Nocke räumt ein, dass er im Vorfeld seiner Kandidatur zum CDU-Kreisvorsitzenden möglicherweise unkorrekt mit Daten umgegangen sei, indem er Daten von Mitgliedern zur Ansprache und Werbung genutzt habe, den CDU-Kreisparteitag zu besuchen.

Nocke hatte erst im Mai die Führung des Kreisverbands von Rainer Spiecker übernommen, Michael Müller war daraufhin als Wuppertaler Fraktionschef zurückgetreten. Barbara Becker und Rolf Köster, Nockes Stellvertreter, erklärten ihren Respekt vor der Entscheidung und bedankten sich für die geleistete Arbeit. ab/red

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