Auszeichnung

Nicholas Bloom erhält Schumpeter School Preis

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Prof. Dr. Lambert T. Koch (v.l.), Andreas Feicht (Staatssekretär),Prof. Nicholas Bloom (Preisträger), Prof. Werner Bönte (Laudator), Prof. Nils Crasselt (Dekan), Gunther Wölfges (Sparkasse), Bürgermeisterin Ursula Schulz. und Prof.Dr. Norbert Koubek bei der Verleihung des Schumpeter School Preises. 

WUPPERTAL Die Bergische Uni ehrt den Wissenschaftler der Universität Stanford.

Von Alexandra Dulinski

Professor Nicholas Bloom von der Stanford University in Kalifornien erhielt den mit 10 000 Euro dotierten Schumpeter School Preis. Der Preis wurde bereits zum fünften Mal für herausragende wissenschaftliche Leistungen von der Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität Wuppertal verliehen.

Bloom hat die Zusammenhänge von Management und Innovation und den Effekt von Unsicherheiten auf die Wirtschaft erforscht. „Es handelt sich um Unsicherheiten und Entwicklungen, wie politische Verhältnisse, Inflationen und andere wirtschaftliche Änderungen“, sagt Norbert Koubek, Sprecher des Vorstandes der Schumpeter-School-Stiftung. Blooms Schwerpunkt liege dabei auf der Analyse der Managementpolitik in Unternehmen in verschiedenen Ländern und Kulturen. „Gutes Management und effiziente Strategien können Unsicherheiten verringern“, erklärt Koubek.

Für Nicholas Bloom ist es wichtig, Profit mit Umweltschutz zu verbinden. „Was gut ist für den Profit, ist oft schlecht für die Umwelt“, sagt er. Für seine Forschung hat er mehr als 20 000 Firmen nach ihren Managementmethoden befragt.

Der Preisverleihung gingen ein Doktorandenseminar und ein Workshop voraus, in denen Themen der Mikroökonomie und Innovation diskutiert wurden. „Bloom läuft in den Fußstapfen von Schumpeter“, sagt Rektor Lambert T. Koch. „Er ist ein Vorbild für unsere Studenten und jungen Forscher“, erklärt er.

Die Verleihung ist ein akademisches Highlight

Die Verleihung des Schumpeter School Preises sei eines der akademischen Highlights der Universität. Norbert Koubek beschreibt Bloom als „herausragenden und sehr erfolgreichen, internationalen Experten“, der neue Einsichten in die Wirkung von Unsicherheiten auf die Wirtschaft und die Gesellschaft gebe.

Nicholas Bloom wurde in London geboren und absolvierte seine akademischen Abschlüsse in Cambridge und Oxford. Seit 2005 unterrichtet und forscht Bloom an der Stanford University und wurde seitdem mit zahlreiche Preisen ausgezeichnet. „Er passt genau in Schumpeters Ansatz zur Wissenschaft“, sagt Prof. Dr. Werner Bönte in seiner Laudatio. Mit seiner Forschung habe Bloom den Aspekt der Unsicherheit wieder in den Fokus von wirtschaftlichen Diskussionen gebracht. „Ich fühle mich sehr geehrt, heute diesen Preis zu erhalten. Ich bin überwältig“, erklärt Bloom. In seiner Dankesrede stellte er vor, wie er aus anfänglichen Telefoninterviews mit Firmen eine große Datensammlung erstellt hat, in der unter anderem Bildungsverhältnisse und Anteilbesitze in Familienbetrieben erfasst und dargestellt werden.

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