Talent

Nach DSDS: Wuppertaler Daniele Puccia unterzeichnet Plattenvertrag

Daniele Puccia unterschreibt seinen Vertrag mit Universal Music. Foto: Puccia
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Daniele Puccia unterschreibt seinen Vertrag mit Universal Music.

Wuppertal. Der junge Sänger Daniele Puccia will mit Liedern auf Deutsch begeistern.

Von Martin Lindner

Für das Wuppertaler Gesangstalent Daniele Puccia ist es die Eintrittskarte in die professionelle Musikwelt: Kürzlich hat der 20-jährige Cronenberger einen Plattenvertrag mit dem Musiklabel Universal unterzeichnet, nun arbeitet er an neuen Songs, die im kommenden Jahr herauskommen sollen. Das Besondere: Er wird auf Deutsch singen.

„Der Vertrag ist ein großer Schritt in meiner weiteren musikalischen Karriere“, sagt Daniele Puccia. Die frohe Kunde, dass der Vertrag in trockenen Tüchern sei, erreichte ihn am Morgen seines Geburtstags. Der junge Wuppertaler erinnert sich noch sehr gut, wie sein Manager von der Künstleragentur AME Media ihn angerufen hat, um ihm mitzuteilen, dass Universal Music, immerhin eines der größten Plattenlabel weltweit, an ihm interessiert sei. „Das war das beste Geburtstagsgeschenk“, sagt er lachend.

Daniele Puccia weiß, dass die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), an deren 18. Staffel er in diesem Jahr teilgenommen hat, ihm den Weg zu einer professionellen Musikkarriere ebnete.

In dem Showformat ist Daniele unter die neun besten Sänger ins Halbfinale gekommen. Ins Finale schaffte er dann aber nicht. Doch Daniele Puccia gab nicht auf und feilte weiter an seiner Musikkarriere. Parallel absolvierte er in Wuppertal sein Abitur.

Zusammenarbeit mit bekanntem Produzenten

„Einen Plattenvertrag bekommt bei DSDS eigentlich nur der Gewinner“, sagt er. Für ihn sei damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Zur Vertragsunterzeichnung auf Schloss Zweibrüggen, dem Sitz von AME-Media in der Nähe von Geilenkirchen, hat er seine Eltern mitgenommen, denen er alles zu verdanken hat, wie er sagt. „Sie sind meine größten Fans“, erklärt er lächelnd. Einen kleinen Fauxpas hat er sich dann doch geleistet: „Ich war so nervös, dass ich beim Datum anstatt 2021 zuerst 2001 hingeschrieben habe“, erzählt er.

Nun hat der Wuppertaler Sänger viel Arbeit vor sich. „Es heißt Songs, Songs, Songs“, gibt er einen Einblick in sein neues Leben. Noch ist er zur Verschwiegenheit verpflichtet, wie die Titel heißen und wann sie herauskommen. Doch er werde auf Deutsch singen, verrät er schon vorab. Mit seinem Team feile er an Liedern: Man schaue, was gut zu ihm passe und was nicht. „Ich bin ein leidenschaftlicher deutscher Popsänger“, betont er. Sein Produzent ist kein Geringerer als Roland Spremberg, der schon a-ha-Alben und Lou Bega („Mambo No. 5“) zum internationalen Erfolg verhalf.

Falls ihm auf dem musikalischen Weg wider Erwarten kein Glück beschieden sein sollte, hat er noch einen Plan B in petto: nämlich Jura zu studieren.

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