Ermittlungen

Mutmaßliche Brandstifter sollten schon 2018 in Haft

ERKRATH Jugendliche waren als Steinewerfer bekannt.

Ein 17-Jähriger soll gestanden haben, die Feuer in einer Grund- und einer Hauptschule in Erkrath gelegt zu haben. Die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Mittäter dauern an. Nun wurde bekannt: Beide Jugendlichen waren der Polizei bereits bekannt. Gegen sie soll bereits Ende 2018 ein Haftbefehl vorgelegen haben, da sie für sieben Autobrände in Hochdahl und Hilden verantwortlich gewesen sein sollen. Mit einem Mittäter soll der 17-Jährige auch zehn Mal mit Steinen auf Busse der Rheinbahn geworfen haben, teilt ein Sprecher der Polizei mit. Sie hätten „aus Langeweile“ gehandelt, gaben sie damals an. Das Amtsgericht Wuppertal erließ damals Haftbefehle, die jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden waren.

Vom Amtsgericht Wuppertal ist zum allgemeinen Prozedere in derartigen Fällen zu hören, dass die Staatsanwaltschaft einen Ermittlungsrichter beauftrage und der wiederum über eventuelle Untersuchungshaft zu entscheiden habe. Dabei müsse geprüft werden, ob Haftgründe bestünden, wie eine erhöhte Fluchtgefahr. Davon sei bei Jugendlichen, die ohne eigenes Einkommen noch im Elternhaus leben, jedoch nicht auszugehen. mag

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