Wohnungsnot

Mehr Schutz vor Airbnb

DÜSSELDORF Lukrative Kurzzeit-Vermietungen erschwert.

Auf der einen Seite Wohnungsnot, auf der anderen Seite tausende private Ferienvermietungen über Portale wie Airbnb. Nun will die Stadt Düsseldorf Wohnraum stärker schützen. Die Ratsmehrheit hat eine „Zweckentfremdungssatzung“ verabschiedet. Dagegen verstößt beispielsweise, wer eine Wohnung länger als sechs Monate immer nur kurzfristig vermietet. Es drohen Geldbußen bis 50 000 Euro.

Experten schätzen, dass aktuell mehr als 12 000 Wohnungen in Düsseldorf nicht dauerhaft belegt sind. Allein über Airbnb sollen 3400 bis 7000 Wohnungen kurzzeitig und lukrativ vermietet werden.

„Wir stellen hier das Allgemeinwohl über die Profitinteressen einzelner“, sagte Matthias Herz (SPD). Die CDU forderte wie der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) zudem eine Registrierungspflicht für alle Vermieter. as/red

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