Verkehr

Mehr als 400 Kilometer Stau - Pendler brauchen auf A57, A46 und A52 Geduld

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Stau auf der A3 (Symbolbild).

DÜSSELDORF Der Berufsverkehr wurde am Montag zur Geduldsprobe: Schon vor 8 Uhr gab es in NRW rund 350 Kilometer Stau, kurz darauf über 400.

220 Kilometer Kilometer Stau schon um 7 Uhr, um 7.30 Uhr dann fast 350 Kilometer, und 402 sind es um 8.17 Uhr: Der Berufsverkehr in NRW stellte die Geduld der Pendler am Montag mal wieder auf dir Probe. In der Region waren besonders auf der A46 und der A57 Geduld gefragt, ebenso auf der A52 und der A3. Gegen halb zehn halbierte sich die Staumenge. Aber noch immer blieb es mit mehr als 200 Kilometern ziemlich voll.

Viel Geduld brauchten Pendler auf der A57 zwischen Kamp-Lintfort und Krefeld-Oppum: Mehr als 45 Minuten länger als sonst musste man hier um 7.30 Uhr rechnen - weil es auf 15 Kilometern nur stockend voran ging. Kaum war man raus, wartete der nächste Stau: Sieben Kilometer (20 Minuten länger) waren es zwischen Dormagen und Köln-Nord um 8.20 Uhr. In der Gegenrichtung gab es zwischen Köln-Nord und Dreieck Neuss-Süd zu diesem Zeitpunkt 15 Kilometer stockender Verkehr - und mehr als 20 Minuten Wartezeit.

Schuld ist auch der Regen

Auch auf der A46 zwischen Wuppertal und Düsseldorf war wieder einmal Geduld gefragt: Nach einem Unfall vor Haan dauerte es hier ab Oberbarmen schon um 7 Uhr bis zu 45 Minuten länger im Vergleich zu einer freien Strecke. Der Verkehr stockte auf 15 Kilometern. Auch nach 8 Uhr hatte sich das nicht geändert, und noch um halb zehn war die Meldung aktuell. In der Gegenrichtung gab es um kurz nach 8 Uhr vor Sonnborn sieben Kilometer Stau. 20 Minuten mehr mussten Autofahrer rechnen. Dieser Stau hatte sich gegen halb zehn weitgehend aufgelöst.

Ebenfalls zur Geduldsprobe wurde die Fahrt vom Niederrhein nach Düsseldorf über die A52: Vor Büderich meldete der WDR um 7.30 Uhr satte 20 Kilometer Stau. Eine Stunde länger als unter normalen Bedingungen dauerte die Fahrt - die Meldung blieb bis in den späten Vormittag gültig, war auch nach halb zehn noch aktuell. Zwischen Düsseldorf und Essen sah es auf der A52 auch nicht viel besser aus: In Richtung Landeshauptstadt waren vor Breitscheid zehn Kilometer Stau (30 Minuten mehr) gemeldet, in Richtung Ruhrgebiet gab es um kurz vor halb zehn noch sechs Kilometer stockenden Verkehr (20 Minuten länger) hinter Tiefenbroich.

Auf der A3 zwischen Köln-Mülheim und Dreieck Heumar meldete der WDR um 7.30 Uhr einen Unfall - hier dauere das Durchkommen zehn Minuten länger als ohne Störung, auf fünf Kilometern stockte der Verkehr. Ebenfalls auf der A3 von Arnheim in Richtung Köln dauerte es zwischen Wesel und Oberhausen gegen 7.30 Uhr rund 30 Minuten länger - zwischen Kreuz Oberhausen und Oberhausen-West seien mehrere Autos ineinander gefahren, berichtete der Regionalsender am frühen Morgen.

Neben den Unfällen sei vor allem das Wetter Schuld, zitiert der Sender die Autobahnpolizei: Viele Menschen seien es schlicht nicht mehr gewohnt, bei Regen zu fahren - und seien angesichts der aktuellen Wetterlage vorsichtiger unterwegs. red

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