Markt bietet handgemachte Stahlwaren

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Scharfes für Jedermann gibt es ab heute wieder beim Messer-Gabel-Scheren-Markt. Archivfoto: Christian Beier

Scharfes für jedermann gibt es ab heute bei der 19. Auflage des Messer-Gabel-Scheren-Marktes im Solinger Industriemuseum.

Von Philipp Müller

Solingen. Schon die 19. Auflage des Messer-Gabel-Scheren-Markts im Merscheider Industriemuseum findet am heutigen Samstag und morgigen Sonntag, 9. und 11 November, in der Solinger Gesenkschmiede Hendrichs statt.

Was gibt es beim Markt für Solinger Stahlwaren zu sehen?

Dunja Langen vom LVR-Industriemuseum erklärt dazu: „Mehr als 25 Aussteller präsentieren ihr Sortiment an Schneidwaren, welches durch seine Vielfältigkeit und seine Qualität besticht.“ Die Vielfalt zeige sich darin, dass neben traditionellen Küchen- und Taschenmessern, Nagelscheren und Rasiermessern auch innovative und nachhaltige Neuheiten namhafter Hersteller vorgestellt würden. Und Langen wirbt noch mit diesem Argument: „Die große Produktvielfalt bietet für jeden Verwendungszweck und Geschmack etwas Geeignetes.“

Welchen Service bieten die Aussteller und das Museum an?

Dazu erklärt das Museum, dass die ausgestellten Schneidwaren bereits vor Ort ausprobiert werden könnten. Zudem lockten oftmals günstige Preisen oder besondere Angebote, zu denen die Stahlwaren beim Markt erworben werden können. Es habe sich in der Vergangenheit auch gezeigt, dass die Firmenvertreter und Aussteller gerne für fachkundige Beratungsgespräche bereitstehen. Auch das Museum selbst ist beim Messer-Gabel-Scheren-Markt: „Gegen ein geringes Entgelt können die Besucherinnen und Besucher auch ihre alten Schneidwaren wie stumpfe Messer und klapprige Scheren professionell von der Reparatur-Schleiferei des Museums aufarbeiten lassen“, teilt die Museumsleitung mit.

Welche Aussteller sind bei der 19. Ausgabe des Marktes vertreten?

Aus Solingen sind es vor allem die Manufakturen, die auf dem Messer-Gabel-Scheren-Markt ausstellen – die Liste ist lang, darunter sind Namen wie Carl Mertens, Windmühlenmesse oder Böker. Dazu gibt es im Museum Kuchen und Kaffee sowie einen kleinen Imbiss.

Was wird für Kinder angeboten?

Dunja Langen berichtet, dass an beiden Tagen die Metallwerkstatt des LVR-Industriemuseums geöffnet habe. Dies jeweils zu den kompletten Öffnungszeiten. Ein Museumsmitarbeiter werde dabei eine Einführung in den Umgang mit Werkzeug geben und unterstütze die Kinder bei der Realisierung ihrer Ideen. Das Beste für die kleinen Museumsbesucher: Entstehende Produkte dürfen natürlich nach Hause mitgenommen werden.

Was ist das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs?

Die Gesenkschmiede Hendrichs wurde 1986 in Merscheid als Museum des LVR gegründet. Mit mehr als 30 Fallhämmern, angetrieben von einer Dampfmaschine, konnten dort bis ins Jahr 1986 am Tag mehrere Tausend Scherenhälften geschmiedet werden. Unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Auflagen wurde 1999 die Schmiede als Museum eröffnet.

Gibt es noch einen Geheimtipp für die Besucher des Markts?

Dunja Langen verrät, dass wieder 4000 Besucher erwartet werden. Gut durch komme man aber am Samstagvormittag, danach werde es erfahrungsgemäß voll.

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