Märkte und Umzüge auf der Kippe

Veranstaltungen

Wuppertal Die Weihnachtsmärkte in Elberfeld und Barmen, 170 Martinszüge und der Karnevalsauftakt – all diese Veranstaltungen, die längerfristig geplant und vorbereitet werden müssen, stehen coronabedingt auf der Kippe. Anders als in Köln sind in Wuppertal noch keine Entscheidungen gefallen. Die Stadtspitze hofft auf einheitliche Regelungen durch das Land NRW. Vor allem auch für den Einzelhandel sei das ein wichtiges Signal – hänge von den Weihnachtsmärkten doch auch die Ausrichtung der verkaufsoffenen Sonntage ab.

Genehmigt sind aktuell noch drei verkaufsoffene Sonntage. Je einer in Elberfeld, Barmen und Ronsdorf, parallel zu gleichzeitig stattfindenden Märkten. Ziemlich sicher erscheint die Ausrichtung des Mittelalterlichen Märchenmarktes auf dem Laurentiusplatz, weil dort ein geordneter Zugang geschaffen werden könne. Denn: Das Abstandsgebot, die Nachverfolgbarkeit von Kontakten sowie die Einschränkung des Alkoholverkaufs sind Auflagen, die für Weihnachtsmärkte und Karneval gleichermaßen gelten.

Am Freitag wurde eine Anfrage der Stadt von der Bezirksregierung Düsseldorf mit einer generellen Absage der Züge beantwortet. Am Montag wurde die Stadt dann darüber informiert, dass die Martinszüge grundsätzlich zulässig seien, wenn ein vom Gesundheitsamt der Stadt geprüftes Hygienekonzept vorliege. „Das ist nicht die Planungssicherheit, die wir uns wünschen. Das ist Abschieben von Verantwortung“, kritisiert Sozialdezernent Stefan Kühn das Land NRW.

Die Stadt befürchtet einen enormen Verwaltungsaufwand und wünscht sich auch in diesem Punkt eine einheitliche Regelung. Zusätzlich zur Verkehrssicherheit der rund 170 Martinszüge müssten jetzt auch noch weitere 170 Hygienekonzepte geprüft werden.

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