Handel

Leerstand in der Elberfelder City soll vermarktet werden

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Seit einiger Zeit sind bei Strauss die Lichter aus.

WUPPERTAL Wo in Wuppertal für viele Jahre die Warenhauskette Strauss seine Heimat hatte, herrscht gähnende Leere. 4000 Quadratmeter sind zu beziehen.

In und vor der Rossmann-Filiale an der Herzogstraße in Elberfeld herrscht meist Betrieb. Gähnend leer ist es dagegen auf den oberen Etagen der Immobilie, in der bis vor einigen Jahren Strauss seine Heimat hatte und davor bis 2001 das Textilkaufhaus Boecker. Rossmann hatte den Leerstand im Erdgeschoss nach dem Aus für Strauss nach gut einem Jahr 2017 relativ schnell beendet.

Doch für die anderen Flächen, die zu diesem Zeitpunkt auch schon zum Großteil nicht genutzt wurden, fand sich bislang noch kein neuer Mieter. Gut 4000 Quadratmeter sind zu beziehen. Der Besitzer der Immobilie, eine Eigentümergemeinschaft in München, will jetzt aber die Vermarktung vorantreiben. Ein wichtiger Punkt dabei: die Fassade.

Eigentümer konzentrieren sich auf das Erdgeschoss

Die soll umgestaltet werden, erklärt Michel Baumeister vom Maklerbüro IP-NRW. Ein Konzept dafür gibt es schon länger. Vor allem offener soll es werden, mit viel Glas. Das sieht auch ein Entwurf vor, der mittlerweile aber ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Denn aktuell ist vom Innenleben kaum etwas zu erkennen. Was die Nutzung angeht, sei vieles möglich. Der Vorteil aus Sicht der Makler: Die Immobilie ist über die Bankstraße auch mit dem Auto anzufahren und einen Lastenaufzug gebe es auch.

Interessenten wurden über die Jahre allerdings vergeblich gesucht. Zum einen, so ist zu hören, habe der Eigentümer die Bemühungen nicht gerade forciert. Ein Sprecher hatte sich in der Vergangenheit vor allem darum bemüht gezeigt, die große Fläche im Erdgeschoss wieder vermietet zu bekommen. Einen Umbau der Restflächen hatte er noch in die Zukunft geschoben. Zum anderen gebe es aber auch den Trend, dass sich in Innenstädten und 1a-Lagen viele Eigentümer auf das Erdgeschoss konzentrierten, sagt Marco Trienes von der städtischen Wirtschaftsförderung. Es sei schwierig, eine Nutzung über mehrere Etagen zu ziehen. Das sei kein Wuppertal-spezifisches Problem.

Trienes nennt als Beispiel die Wuppertaler „Kö“, wo es in den großen Immobilien auch öfter Schwierigkeiten gab, die Flächen zu füllen. Für Einzelhandel seien die Flächen an der Herzogstraße „unrealistisch“, ist Trienes überzeugt. Er sieht dort eine Nutzung für Büros für möglich. est

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