140 Kunsthandwerker auf der Burg

Egal, ob auf rechts oder auf links: Die Hüte von Christoph Pohl sehen auf jeder Seite besonders aus.
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Egal, ob auf rechts oder auf links: Die Hüte von Christoph Pohl sehen auf jeder Seite besonders aus.

Solingen Eulen, Waschbären, Pinguine, Kaninchen, Füchse - kaum ein Tier, das den Betrachter nicht aus einem größeren oder kleineren Fichtenporling heraus anschaut. Das ist eine Baumpilz-Art, in die Kunstpyrografin Anne M. Paas in akribischer Arbeit die Umrisse mit einer heißen Spezial-Nadel einbrennt.

Zum sechsten Mal ist sie beim Kunsthandwerkermarkt auf Schloss Burg dabei, der gestern gestartet ist.

Auch in der 35. Auflage hat die Budenstadt nichts von ihrem besonderen Flair verloren. 140 Aussteller präsentieren Kurioses, Dekoratives oder Nützliches - oder eine Mischung aus alledem, wie zum Beispiel Christoph Pohl. Mit vielen Kreationen seiner "Hutaufgutdrauf"-Manufaktur wartet er im Rittersaal auf mode-interessierte Frauen. Hochwertig aus Cashmere- oder Merino Gewalktes hat der diplomierte Modedesigner und gelernte Schneider zu pfiffigen Hüten verarbeitet, die sich auch "andersrum" tragen lassen.

Ungewöhnlicher Halsschmuck - eine Konfekt-Kette

"Wir sind seit etlichen Jahren dabei und haben inzwischen viele Stammkunden", sagt Christoph Pohl, der als nächstes beim Weihnachtszauber auf dem Berliner Gendarmenmarkt ausstellen wird. "Die schätzen auch, dass wir immer die Nähmaschine dabeihaben, um schnell etwas aus dem Vorjahr zu reparieren."

Schmuck-Unikate hat Irene Oberste-Dommes, die unter anderem Haribo-Konfekt oder Mini-Gürkchen an Ketten, aber auch klassische Aktentaschen aus Leder mit Doppelschnalle anbietet. Auch handgefertigte Brustbeutel, Duftsteine, edle Köstlichkeiten aus Schokolade, passenderweise in der alten Schlossküche untergebracht, sowie die spannende Käse-Manufaktur im Wehrgang gibt es zu sehen.

Pech hatten am Freitagmorgen die Aussteller, die ihre Stände draußen im Schlosshof aufgestellt hatten. "Dr. Clog" etwa musste seine Ware mit einer Plane vor dem äußerst ungemütlichen Dauerregen schützen. Und von den Besuchern hatten natürlich nur wenige Lust, sich bei Nässe mit den Angeboten unter freien Himmel zu beschäftigen.

 

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