Dauerbaustelle

Kritik an geplanten Sperrungen in Unterburg

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Die Burger mussten in den vergangenen Jahren bereits mit vielen Vollsperrungen leben. 

UNTERBURG Umbau der Eschbachstraße in Unterburg bringt weitere Einschränkungen mit sich.

Von Andreas Tews

Auf die Autofahrer in Unterburg kommen im nächsten Jahr zwei Vollsperrungen von zusammen fünf Monaten zu. Dies bringt der geplante Umbau der Eschbachstraße mit sich. Im Solinger Stadtentwicklungsausschuss des Rates hieß es jetzt unter anderem vom FDP-Vertreter Dieter Wagner, dass vielen Burgern diese Einschränkung zu lang sei. Man müsse den Betroffenen genau erklären, warum die Sperrungen nötig seien, forderte der Freidemokrat. Planungsdezernent Hartmut Hoferichter (parteilos) warb für Verständnis für die Zeitpläne.

Die Ortsdurchfahrt wird im kommenden Jahr umgebaut, um den Bereich zwischen Wupperinsel und Ortsausgang Richtung Wermelskirchen städtebaulich aufzuwerten. Dabei werden unter anderem die Bürgersteige an einigen Stellen verbreitert. Auch die Fahrbahn wird optisch ansprechender gestaltet. Mitte des Jahres hatte die Politik die ursprünglichen Planungen gekippt. Für die überarbeitete Version mit einem kürzeren, durch Ampeln geregelten Engpass liegen jetzt die genauen Zeitpläne vor.

Stadtdirektor Hoferichter räumte ein, dass die Baustelle eine erneute Belastung für die Unterburger sein werde. Er versicherte aber, man habe darauf geachtet, dass die Vollsperrungen zeitlich möglichst kurz gehalten würden. Nach den Planungen werde man alle Arbeiten, die parallel laufen können, auch gleichzeitig über die Bühne bringen. Dazu habe der Wupperverband, der nach wie vor mit dem Ausbau des Hochwasserschutzes beschäftigt ist, sogar einige Arbeiten vom Frühjahr in den Sommer verschoben.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 stehen die Hauptarbeiten an

Die Arbeiten am Hochwasserschutz gehen – zunächst ohne Auswirkungen auf den Straßenverkehr – im Frühjahr 2019 weiter. Unter anderem wird ein Fischaufstieg im Bereich Mühlendamm gebaut.

Die nächste Vollsperrung der Ortsdurchfahrt wird ab Juli angepeilt. Diese wird für drei Monate den Bereich zwischen dem Hundecafé und dem nördlichen Ortsausgang betreffen. Anschließend wird im Bereich zwischen Wupperinsel/Müngstener Straße und dem Hundecafé gesperrt. Dort wird nach Einschätzung der Stadtverwaltung zwei Monate lang gebaut. Danach soll es nur noch Teilsperrungen geben. Die Bauarbeiten werden nach den Planungen im März 2020 abgeschlossen sein.

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