Konzert

Kasalla erobern Schloss Burg

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Die Kölsch-Rocker hatten ihr Publikum mal wieder im Griff – auch in Solingen. Foto: Roland Keusch

1500 Fans feierten die Kölsch-Rocker und trugen selbst zu einem gelungenen Abend bei.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Erwartungsgemäß dauerte es keine Minute, bis die ersten Hände mitklatschten, die Bässe wummerten und das Publikum seine Textsicherheit unter Beweis gestellt hatte. Rot-weiße Konfetti-Schnipsel wirbelten durch den Abendhimmel über die mitwippende Menge.

In Scharen waren sie herbeigeströmt: Nicht nur Solinger Fans des Kölsch-Rock-Quintetts Kasalla bevölkerten den Schlossplatz: Die Autokennzeichen auf den rappelvollen Parkplätzen wiesen auch viele auswärtige Besucher aus – nahezu aus jeder Altersgruppe. Sogar Kinder hatten sich vereinzelt unters Party-Volk gemischt, das sich die Zeit vor dem ersten Live-Ton mit Bierchen, Bratwurst oder Laugenbrezeln vertrieb.

Kasalla-Konzert auf Schloss Burg

Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf.
Die Band Kasalla trat auf Schloß Burg auf. © Roland Keusch

Ansonsten teilten sich 20- bis 60-Jährige die Begeisterung für die Durchstarter aus der Domstadt: Sie alle wollten zusammen „Niemols op höre ze singe“, wie sie lautstark im Chor schmetterten. Für das Live-Erlebnis mit der Kultband ließen sich ihre zahlreichen Fans stringente Kontrollen durch die Security-Leute gefallen, die sogar Deos rigoros aus den Handtaschen klaubten und entsorgten.

Ein durchdachtes Sicherheits- und Kontrollkonzept bei der Platzbegehung kanalisierte die große Zuschauermenge durch Absperrungen vieler Zugänge, die nur mehr als „Notausgänge“ zur Verfügung standen. Der innere Burghof, sonst bewährter Standard der Open-Air-Events auf Schloss Burg, hatte für das „große Rad“ nicht ausgereicht, das die Organisatoren mit Kasalla gedreht hatten.

Publikum befolgt die Anweisungen gerne

Gut gelaunt ließ das Musik-Quintett einen Hit nach dem anderen vom Stapel und hatte sein Publikum schnell mit Anweisungen im Griff: „Hände nach oben!“ oder „Nach vorne!“: Klatschen, wedeln, winken stand auf dem Programm. Alles was die Stimmung nach oben klettern ließ, war willkommen und wurde prompt erledigt. 

KASALLA

KONZERT Kasalla war zum ersten Mal auf Schloss Burg. Zum Jubiläum der Radevormwalder Feuerwehreinheit war die Band im Juni 2018 vor der Feuerwehrwache an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße zu Gast. Aktuell sind Kasalla mit ihrem neuen Album „Mer sind ens“ unterwegs.

Schnell hatte die Atmosphäre Siedepunkt-Qualitäten erreicht: Die Musiker um Bastian Campmann, und Florian Peil mischten wie gewohnt Schlager und traditionelle Volksmusik-Klänge mit Pop und Mainstream-Rock und machten Songs wie zum Beispiel „Stadt met K“ auch außerhalb ihrer Stadtmauern zum Kracher. Aber immerhin war ja mit Engelbert II. auch ein wahrhaftiger Kölner Erzbischof unter den hüpfenden und zunehmend schunkelnden Gästen – wenn auch nur aus Bronze. Da dürfte er, hoch zu Ross auf seinem steinernen Sockel, die eindeutig beste Sicht auf das Bühnengeschehen gehabt haben. Das „Scha la la la la“ aus allen Kehlen gegen Ende bündelte die Euphorie der Menge am Ende noch einmal und wurde zum ultimativen Ausrufezeichen hinter einen stimmungsvollen Abend.

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