Weihnachtsoratorium

Konzert-Klassiker kommt auf die Bühne

Die Rheinoper verlegt die Weihnachtsgeschichte in die moderne Stadtgesellschaft. Foto: Sandra Then
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Die Rheinoper verlegt die Weihnachtsgeschichte in die moderne Stadtgesellschaft.

Düsseldorf. Als vokalinstrumentales Werk gehört das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zweifellos zu den populärsten Konzerten in Deutschland.

Von Knut Reiffert

Die Düsseldorfer Rheinoper wagt sich in diesem Jahr daran, die weltberühmte Musik erstmals um eine szenische Handlung zu erweitern. Für das spannende Projekt zeichnet Faust-Preisträgerin Elisabeth Stöppler als Regisseurin verantwortlich.

In „Weihnachtsoratorium – Szenen einer schlaflosen Nacht“ lässt sie die Weihnachtsgeschichte in einer modernen Stadtgesellschaft spielen: Die Geburt eines Kindes, das einmal für Erlösung sorgen soll, löst bei den Mitmenschen unterschiedlichste Reaktionen aus.

Von Einsamkeit und Scheitern, von Hoffnung und Liebe

Dargestellt werden sie von 14 Solistinnen und Solisten sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein. Dramatikerin und Schriftstellerin Hannah Dübgen lässt sie in ihren Texten von Sehnsucht nach kollektiver Verbindlichkeit und Nähe erzählen, von Einsamkeit und Scheitern, von Hoffnung und Liebe. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober spielen die Düsseldorfer Symphoniker dazu alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums.

Termine: „Weihnachtsoratorium - Szenen einer schlaflosen Nacht“, Opernhaus Düsseldorf, Heinrich-Heine-Allee 16 A. Termine: Sonntag, 19. Dezember, um 18.30 Uhr; Mittwoch, 22. Dezember um 19.30 Uhr; Sonntag, 26. Dezember, um 18.30 Uhr; Donnerstag, 30. Dezember, um 19.30 Uhr; Sonntag, 2. Januar, um 15 Uhr, Mittwoch, 5. Januar, um 19.30 Uhr, Sonntag 9. Januar, um 18.30 Uhr; sowie Samstag 15. Januar, und Samstag, 22. Januar, jeweils um 19.30 Uhr.

Eintrittskarten (21 bis 96 Euro) und Hinweise auf die aktuellen Corona-Regeln im Opernhaus gibt es online.

operamrhein.de

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