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Kommunikation in Vereinen verbessern

Igor Shelkovenkov mit der App „TopicLab“. Foto: Stephan Köhlen
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Igor Shelkovenkov mit der App „TopicLab“.

Hildener entwickeln die App „Topic-Lab“

Hilden. Und schon wieder macht es „Ping.“ Ein Blick auf das Smartphone offenbart: Da wurden in einer Gruppe, der man beigetreten ist, Dinge geklärt, die einen selbst gar nicht betreffen – also mal wieder ein Fall für die Lautlos-Taste. An anderer Stelle gehen wiederum wertvolle Infos einfach unter. Erfahrungen wie diese brachten Margarita Kuchar Anfang 2019 auf die Idee für eine neue App: „Wir stellten fest, dass wir von Terminänderungen, zum Beispiel im Sportverein unserer Tochter, zu spät oder gar nicht erfuhren“, berichtet ihr Ehemann Igor Shelkovenkov. Also machte sich der Softwareentwickler daran, mit seiner Ehefrau und Bruder Vladislav den Prototyp für die Kommunikations-App „TopicLab“ zu kreieren.

Mitten in die Arbeit hinein platzte die Corona-Pandemie und gab dem Drang nach kontaktlosen Kommunikationswegen weiteren Auftrieb. „Im Zuge des verstärkten Homeoffice wurde schnell klar, dass wir unser Produkt erweitern mussten“, berichtet Shelkovenkov. Gemeinsam mit Marketing-Berater Arben Rexhbogaj und Mit-Geschäftsführer Ralf Sölla brachte die Familie das Unternehmen „Chargeyourmind“ an den Start – mit Sitz im Gewerbegebiet Giesenheide. Dort sitzen inzwischen zwölf Mitarbeiter an ihren Computern. Von hier aus soll ihr Kernprodukt TopicLab zunächst einmal den deutschen Markt erobern. „Wir sind bereits mit 15 bis 20 Interessenten im Gespräch“, erklärt Sölla. Die Palette reiche von der Altenpflegeeinrichtung über verschiedene Unternehmen bis zur Schule oder Kita. Wer kümmert sich bei der Planung von Festen und Ausflügen um was? Wann und wo trifft sich die Sportgruppe das nächste Mal? Fragen wie diese sollen die Nutzer der App via Smartphone beantworten.

Wer einer Gruppe beitritt, sieht dabei, anders als in anderen Messenger-Diensten, den gesamten Verlauf, also auch den früherer Tage – und erhält Push-Benachrichtigungen über neue Einträge. So will man sicherstellen, dass auch alle Adressaten die wichtige Information erhalten. Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben dabei aus Datenschutzgründen im Chat verborgen. Auch komplett anonym könne man den geschlossenen Gruppen beitreten. „Zielgerichtet und themenbezogen“ sei ihre App, fasst Shelkovenkov noch einmal bekräftigend zusammen.

Nach dem einheimischen Markt wolle man sich allmählich auch international aufstellen – und den Ambitionen entsprechend auch personell wachsen. ied

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