Fressfeinde

Kö-Papageien setzen den Kastanien zu

DÜSSELDORF Halsbandsittiche fressen Blätterstiele. Bäume werden gefällt.

Als ob es vielen Kastanien an der Königsallee nicht schon schlecht genug ginge durch schädliche Umwelteinflüsse bis hin zum besonders schlimmen Streusalz. Jetzt setzen den beliebten Bäumen neben der Miniermotte auch noch die Papageien zu: Die Halsbandsittische nämlich schwächen die Kastanien, weil sie die Stiele der Blätter anfressen.

So steht es im aktuellen Bericht zur „Vitalitätsentwicklung der Rosskastanien an der Königsallee“, den Gründezernentin Helga Stulgies nächste Woche im Rathaus dem Fachausschuss vorlegt. Bereits sechs Kastanien auf der (östlichen) Geschäftsseite der Kö sind nicht mehr zu retten, sie müssen noch in diesem Jahr gefällt werden. Drei werden im Gehwegbereich durch eine (ungarische) Silberlinde ersetzt. Für die drei anderen Kastanien — zwischen Radweg und Straße — sind jedoch keine Ersatzpflanzungen an Ort und Stelle vorgesehen; als Grund nennt das Garten- und Forstamt den „Schattendruck der nahen Platanen“.

Generell hat, nach einer Besserung der Lage im Frühjahr, auch der lange, heiße Sommer den Kastanien stark zugesetzt. Trotz reichlicher Wässerung waren Ende Juni wieder 40 Prozent in ihrer Vitalität stark beeinträchtigt, heißt es in dem Bericht. Um die verbleibenden Kastanien an der Kö so lange wie möglich zu erhalten, verspricht die Stadt, sie auch 2019 intensiv zu bewässern. as

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