Kliniken investieren 160 Millionen Euro

+
Die frisch eingerichtete Baustelle am Helios-Klinikum. Foto: Anna Schwartz

Wuppertal: Neubauten, Umzüge, neue Zentren.

Wuppertal. Alle fünf Wuppertaler Kliniken investieren derzeit Millionenbeträge in ihren Ausbau. Sichtbar sind neue Bauaktivitäten seit Montag am Helios Universitätsklinikum in Barmen. Die Baustelle für den Abriss der Häuser 6 und 7 ist eingerichtet.

An ihrer Stelle soll ab Sommer 2020 ein Neubau entstehen, der 2023 fertig sein soll. Helios investiert nach eigenen Angaben 120 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in das neue Gebäude. Dann soll auch das Herzzentrum von der Arrenberger Straße in Elberfeld nach Barmen umziehen. Letzte Maßnahme ist der Bau eines Helikopterlandeplatzes, ebenfalls 2023. Andere Arbeiten laufen parallel: Schon im Frühjahr 2020 soll das neue Geburtshaus Barmen auf dem Gelände des Universitätsklinikums eröffnen.

Auch beim Klinikverbund St. Antonius und St. Josef GmbH werden derzeit rund 40 Millionen Euro investiert. Noch in diesem Oktober soll am Petrus-Krankenhaus in Barmen die neue Intensivstation mit 24 Betten in Betrieb gehen. Auch Nephrologie und Kardiologie ziehen in einen Anbau. 2021 soll die HNO-Abteilung der St. Anna-Klinik ebenfalls dort einziehen.

Das Elberfelder St. Anna-Klinikum wird 2020 als Schulstandort mit einer OTA-Schule (operationstechnischer Assistent) und einer Rettungsdienstschule der Feuerwehr erweitert. Am Agaplesion Bethesda Krankenhaus im Norden der Stadt wird aktuell für rund zehn Millionen Euro gebaut und geplant, nachdem in den vergangenen zehn Jahren 46 Millionen Euro in den Standort geflossen sind. neuk

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Innogy-Manager Günther nach Säure-Angriff: „Ich hätte sterben können“
Innogy-Manager Günther nach Säure-Angriff: „Ich hätte sterben können“
Die ungewisse Zukunft der Düsseldorfer Umweltspur
Die ungewisse Zukunft der Düsseldorfer Umweltspur
Unbekannte rammen Wuppertaler Wohnhaus und flüchten
Unbekannte rammen Wuppertaler Wohnhaus und flüchten
Knapp 70 Infektionen mit dem Norovirus in Wuppertal
Knapp 70 Infektionen mit dem Norovirus in Wuppertal

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren