Wupperverband

Kläranlage Burg wird fertiggestellt

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Die Sanierung der Kläranlage in Burg will der Wupperverband in diesem Jahr abschließen. 

BURG Wupperverband berichtet von besser gefüllten Talsperren. Die Wupper wird weiter renaturiert.

Von Philipp Müller

In der Kläranlage Burg werde in diesem Jahr der umfangreiche Ausbau abgeschlossen, der unter anderem den kompletten Wasserweg der Anlage sowie ein neues Blockheizkraftwerk umfasst. Das teilt der Wupperverband mit.

Auch ein paar hundert Meter in Burg geht es weiter. Beim Projekt Hochwasserschutz Eschbach stehe 2019 der Start für die finale Bauphase an. Derzeit laufe die Vergabe. „Zielsetzung ist, die Bauarbeiten in bewährter Form mit den Arbeiten der Stadt Solingen für das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Burg zu verzahnen“, erklärt die Stabsstelle Information und Medien des Wupperverbands.

Die große Dürre im vergangenen Jahr hatte die Pegelstände in den Talsperren teils stark fallen lassen. Die für Wermelskirchen relevante Trinkwassertalsperre Große Dhünn fülle sich allerdings nur langsam, erläutern die Sprecher des Verbands. Die Hauptsperre sei derzeit zu 67 Prozent gefüllt. Die sehr nassen Monate Dezember und Januar haben die Füllstände der Wupperverbands-Talsperren inzwischen wieder deutlich ansteigen lassen. So sei der Füllstand der Wupper-Talsperre von 26 Prozent Ende November auf aktuell 63 Prozent angewachsen.

In Kohlfurth erhält die Wupper Inseln und Störsteine

Die Wupper wird von der Kohlfurther Brücke abwärts auf einer Länge von rund 500 Metern aufgeweitet und mit Störsteinen und Inseln aufgelockert. Damit setzt der Wupperverband seine Bemühungen um die Renaturierung des Flusses fort. Voraussichtlich im Frühjahr starte das Projekt, erklärt der Verband. Auch an anderen Stellen werde man „mit voller Kraft Gewässerentwicklungsprojekte umsetzen“.

Der Verband ist jetzt auch Partner von Straßen NRW. Der Wupperverband übernehme in seinem Zuständigkeitsgebiet für Straßen NRW seit dem 1. Januar Ingenieur- und Betriebsleistungen für die Niederschlagswasserbeseitigung. Dazu gehöre etwa die Kontrolle und Sanierung von Regenbecken sowie von Einleitstellen in Gewässer. Davon will man auch als Verband selbst profitieren. Denn durch eine verbesserte Kenntnis über diese Einleitstellen aus dem Straßennetz könne die Entwicklung der Gewässer im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie profitieren.

Planungen will der Verband für den Bau und den Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Angriff nehmen.

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